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Messe München setzt mit Rekordumsatz von 428 Millionen Euro neue Bestmarken

3. Juli 2017

Klaus Dittrich: „Das Jahr 2016 hat alle unsere Erwartungen übertroffen.“
Richtig positioniert im Ausland: Zweistellige Zuwachsraten
Isar Valley: Immer mehr IT-Kongresse kommen nach München

 

Die Messe München ist weiter auf Erfolgskurs. Sie hat das Jahr 2016 mit dem besten Ergebnis in der Unternehmensgeschichte abgeschlossen und viele neue Bestmarken gesetzt. Der Umsatz lag mit 428 Millionen Euro sogar 75 Millionen Euro über dem letzten Rekord 2013. Damit wurde erstmals die 400-Millionen-Marke überschritten. Auch der EBITDA ist mit 114 Millionen Euro so hoch wie noch nie. Im bundesweiten Vergleich hat die Messe München bei Ausstellern, Besuchern und Fläche wieder überdurchschnittlich gut abgeschnitten. Im Auslandsgeschäft gab es viele zweistellige Zuwachsraten. „Wir werden unsere zielgerichtete Wachstumsstrategie konsequent fortsetzen“, so Messechef Klaus Dittrich.

 

„Das Jahr 2016 hat alle Erwartungen weit übertroffen“, resümiert Kaus Dittrich: „Wir haben zum siebten Mal in Folge schwarze Zahlen geschrieben.“ Beim Rekordumsatz von 428 Millionen Euro bleibt ein EBITDA von 114 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss beträgt fast 70 Millionen Euro – und liegt damit rund 33 Millionen Euro über dem vorigen Rekordwert aus dem Jahre 2013. Diese Summe wird an die beiden Hauptgesellschafter Freistaat Bayern und Landeshauptstadt München überwiesen: Als Zinsen für deren Darlehen zum Bau des neuen Messegeländes.

 

Ein stabiles finanzielles Fundament
„Die Messe München hat finanziell ein stabiles Fundament“, sagt Dr. Reinhard Pfeiffer, der stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung: „Das zeigt sich auch bei unseren Investitionen, die wir ganz aus eigener Kraft und ohne Zuschüsse finanzieren.“ Ob es der Bau der beiden neuen Hallen und des Conference Center Nord für 105 Millionen Euro ist oder zuletzt die beiden größten Investitionen seit Bestehen der Messe in neue Veranstaltungen: Wie dem Kauf der Baumaschinenmesse CTT in Moskau und der Mehrheitserwerb der Fenestration China. Dazu kommen 40 Millionen Euro, mit denen das Unternehmen wie in den vergangenen Jahren auch das eigene Baudarlehen für die neue Messe tilgt.

 

Der Hintergrund für den Rekordumsatz ist das weltweite Zusammenfallen von großen internationalen Leitmessen: So gab es vier Baumaschinenmessen, vier Umwelttechnologiemessen aus dem IFAT-Cluster und vier Elektronikmessen. Damit schneidet die Messe München im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich gut ab: Mit 5 Prozent mehr Besuchern (bundesweit -0,2 Prozent), 1,8 Prozent mehr Ausstellern (+ 1,5 Prozent), von denen 5,7 Prozent mehr aus dem Ausland kamen (+3,9 Prozent) und 1,3 Prozent mehr vermietete Fläche (+1 Prozent).

 

Auslandsgeschäft spielt eine zentrale Rolle
In diesem außergewöhnlichen Erfolgsjahr spielt auch das Auslandsgeschäft eine wichtige Rolle. Hier gab es viele zweistellige Zuwachsraten, denn bei den wichtigen Boom-Themen ist die Messe München im Ausland präsent: Zum Beispiel wurden auf den IFAT-Messen in China und Indien Antworten auf drängende Fragen der Luftreinhaltung, Wasser- und Abfallentsorgung gegeben. Im Sportbereich deckt die Messe München mit der ISPO in China den derzeit größten Sportartikelmarkt der Welt ab. Und auch bei den Themen Stadtentwicklung und Architektur ist die Messe München in China aktiv, dem aktuell größten Baumarkt der Welt. Mit dem Mehrheitserwerb der Fenestration China ist der Messe München mit ihrer Weltleitmesse BAU der Eintritt in diesen Markt gelungen. Das neue Veranstaltungsformat wird als Fenestration BAU China erstmals im November 2017 stattfinden.

 

Die Messe München ist seit 2017 zum ersten Mal auch in Südamerika engagiert. Sie hat in Brasilien eine Tochtergesellschaft gegründet und veranstaltet mit dem brasilianischen Verband Sobratema künftig die Baumaschinenmesse M&T Expo in Sao Paulo. „Brasilien ist für uns mit Abstand der wichtigste Markt Südamerikas“, sagt Klaus Dittrich: „Mit unserem Engagement dort stärken wir unsere Position als weltweit führender Veranstalter von Baumaschinenmessen.“

 

Immer mehr IT-Kongresse in München
„Willkommen im Isar Valley“, sagt Dr. Reinhard Pfeiffer, der stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung: „Immer mehr große Unternehmen aus der IT-Branche zieht es nach München.“ Im April dieses Jahres war es der DataWorks Summit, mit dem erstmals eine große Anwenderkonferenz aus den USA nach München kam. Im Oktober gastiert mit der Augmented World Expo (kurz AWE Europe) die weltgrößte Konferenz und Messe zum Thema Augmented Reality und Virtual Reality. Und im November dreht sich beim MACHINA SUMMIT.AI alles um AI – eine künstliche Intelligenz. Darüber hinaus ist München weiterhin eine Top-Location für große Medizinkongresse. Der Erfolg ist messbar: Der Bereich Gastveranstaltungen hat 2016 mit einem Rekordumsatz von fast 60 Millionen Euro abgeschlossen.

 

Auch 2017 hat mit neuen Bestmarken begonnen
2017 ist turnusbedingt ein normales Messejahr. Es hat aber gleich wieder mit neuen Bestmarken und weiter steigenden Kundenzahlen aus dem Ausland begonnen: Zum Beispiel bei der BAU, der ISPO, der f.re.e oder der transport logistic. Im Herbst steht die international bedeutsame Immobilienmesse Expo Real an.

 

Zwei neuen Hallen mit einem Conference Center
Ein Großprojekt ist der Bau der beiden neuen Hallen mit zusammen 20.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und des Conference Center Nord. Kosten: 105 Millionen Euro. Am 20. Juni war Richtfest. Zur IFAT im Jahre 2018 werden die Hallen fertig. Die Flächen werden heute schon vermarktet. Klaus Dittrich: „Damit können wir unsere weltweit starke Stellung weiter ausbauen. Das sichert unsere Zukunft.“

Bilder zu dieser Presseinformation

  • EXPO REAL

    Die EXPO REAL ist eine internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen.

  • bauma

    Die bauma ist die größte Messe der Welt. Fast 600.000 Besuchen und 3.500 Aussteller kamen im April 2016 nach München.

  • automatica

    Die automatica bot Einblick in die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter.

  • f.re.e

    Die f.re.e ist die große Messe für Reise und Freizeit.