Eingang der INTERFORST

Aussteller begeistert über INTERFORST 2018

22. Juli 2018 Die mit 75.000 Quadratmetern und 453 Ausstellern (davon 160 aus dem Ausland) größte INTERFORST aller Zeiten hat bei allen Beteiligten ein überaus positives Echo hervorgerufen. Die Aussteller lobten insbesondere die hohe Qualität und Fachkenntnis der Besucher. Auch die reibungslose Organisation der Messe kam sehr gut an.

  • 453 Aussteller belegen 75.000 Quadratmeter Fläche
  • Über 50.000 Fachbesucher
  • Zahlreiche Messe-Highlights und viel politische Prominenz

An den fünf Messetagen kamen über 50.000 Fachbesucher, rund 1.000 mehr als 2014. Der Auslandsanteil pendelte sich wieder bei 18 Prozent ein. Die Stimmung in der Branche, da waren sich die Aussteller einig, ist hervorragend, die Innovationsbereitschaft hoch. Ausgesprochen positiv registrierte die Branche auch die ungewöhnlich starke Präsenz hochrangiger Politiker auf der INTERFORST 2018. Fazit: die INTERFORST ist als Leitmesse für die meisten Aussteller gesetzt und bestätigte auch in diesem Jahr wieder ihren Stellenwert als Innovationsschaufester und Leitmesse der Wald- und Forstbranche.

Entsprechend zufrieden äußerte sich Reinhard Pfeiffer, stellv. Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München: „Die INTERFORST 2018 hat eindrucksvoll gezeigt, dass wir es mit einer modernen HighTech-Branche zu tun haben. Digitale Lösungen sind in der Wald- und Forstwirtschaft überall auf dem Vormarsch und schon heute aus den Forstbetrieben nicht mehr weg zu denken. Dass die Staatsministerin Michaela Kaniber so viel Zeit auf der INTERFORST verbrachte und sogar Ministerpräsident Markus Söder zu Gast war, empfinden wir und vor allem unsere Aussteller als große Wertschätzung für die Branche.“

Projektleiterin Martina Ehrnsperger zeigte sich erfreut, dass „die INTERFORST so reibungslos verlaufen ist und bei den meisten Ausstellern große Zufriedenheit herrscht. „Auch für den Aufbau im Vorfeld der Messe bekamen wir viel Lob. Das alles lässt mich jetzt schon zuversichtlich in Richtung 2022 blicken. Ich hoffe und wünsche mir, dass dann alle Aussteller wieder dabei sind!“

Ralf Dreeke, Geschäftsführer, Wahlers Forsttechnik GmbH und Vorsitzender des Fachbeirats der INTERFORST, erklärte stellvertretend für alle Aussteller: „Wir sind mit dem Verlauf der INTERFORST 2018 mehr als zufrieden. Die Fachkompetenz und Branchenrelevanz der Besucher war auf gewohnt hohem Niveau. Wir freuen uns sehr darüber, dass viele unserer Kunden aus Nord- und Ostdeutschland nach München gekommen sind. Die politische Unterstützung, der Besuch der bayerischen Waldbesitzer im Rahmen der 100-Jahr-Feier und auch der starke Bezug zu Österreich durch den Ländertag - all das ist für uns Aussteller direkt oder indirekt von großer Bedeutung. Auch das neue Flächenkonzept der Messe hat mich nach anfänglicher Skepsis überzeugt. Das Gelände wird insgesamt als offener und attraktiver wahrgenommen.“

Zahlreiche Highlights, viel politische Prominenz
Die INTERFORST bot in diesem Jahr besonders viele Highlights. Beeindruckend war auch die starke Präsenz politischer Prominenz.

  • Michaela Kaniber, bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, widmete der INTERFORST fast zwei volle Tage. Gemeinsam mit Dipl. Ing. Joseph Plank, Generalsekretär im österreichischen Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, eröffnete die Ministerin die INTERFORST 2018. Bei einem zweistündigen Messerundgang führte sie intensive Gespräche mit zahlreichen Ausstellern, ließ sich Maschinen und Geräte vorführen und zeigte sich beeindruckt, „wie innovativ die ausstellenden Unternehmen hier arbeiten. Man hat hier absolut mit HighTech zu tun“.
  • Auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder gab der INTERFORST die Ehre. Anlässlich der 100-Jahr-Feier des Bayerischen Waldbesitzerverbandes unterzeichnete er am Mittwochabend gemeinsam mit Michaela Kaniber den „Waldpakt“ – eine „Erklärung zur Stärkung der Bayerischen Forstwirtschaft und des ländlichen Raumes“.
  • Ein voller Erfolg war der Ländertag Österreich. Am Donnerstag nahmen einige Vorträge in Kongress und Foren Bezug zum Nachbarland. Die österreichische Nationalmannschaft nahm an einem Vergleichswettbewerb im Kettenwechsel und anderen Disziplinen teil. Darüber hinaus informierten die Forstunternehmerverbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz täglich über das Thema Aus- und Fortbildung.
  • Über 2.000 Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten veranstalteten einen Betriebsausflug zur INTERFORST und dominierten am Donnerstag mit ihren blauen T-Shirts das Bild auf der Messe. In der Messehalle B5 wurden sie von Ministerin Kaniber, der Aufsichtsratsvorsitzenden der Bayerischen Staatsforsten, begrüßt. „Die INTERFORST war genau der richtige Rahmen für unseren Beschäftigtentag“, so Martin Neumeyer, Vorstandschef der Bayerischen Staatsforsten.
  • Erstmals verlieh der Deutsche Landwirtschaftsverlag im Rahmen der INTERFORST den „Deutschen Waldpreis“. „Waldbesitzer des Jahres“ wurde Lutz Freytag aus Barleben, Brandenburg, „Forstunternehmerin des Jahres“ Sylvia Settekorn, ebenfalls aus Brandenburg. Den Titel „Förster des Jahres“ erhielt Florian Vögele aus Fischen im Allgäu.
  • Wieder im Programm der INTERFORST war auch die Grüne Couch, auf der zahlreiche namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik Platz nahmen, darunter Ministerin Kaniber, Philipp zu Guttenberg und Peter Konrad, Bundesvorsitzender der österreichischen Forstunternehmer.

Top-Thema Digitalisierung
Das dominierende Thema auf der INTERFORST 2018, sowohl bei den großen Maschinenherstellern als auch im Kongress, in Foren und Sonderschauen, war die fortschreitende Digitalisierung der Forstwirtschaft. Zu sehen waren zum Beispiel Harvester, die selbsttätig Daten aufnehmen und in die Buchführung einspielen. Oder Drohnen, die einen Überblick über den Baumbestand im Wald, über Windwurf und Schädlinge geben. Weitere wichtige Themen waren die Boden schonende naturnahe Waldbewirtschaftung sowie traditionell der Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Starke Partner für umfassendes fachliches Rahmenprogramm
Bei der Realisierung des umfangreichen fachlichen Rahmenprogramms wurde die INTERFORST wieder von zahlreichen bewährten Partnern unterstützt. Als überaus gelungen wurde die thematische und räumliche Verzahnung von Kongress, Foren und Sonderschau in Halle B6 empfunden, entsprechend groß war hier die Resonanz der Besucher. Die Sonderschau „Vom Keimling zum Kantholz – Prozesskette Holz“ bildete dort die gesamte Wertschöpfungskette von der Bestandesbegründung bis hin zum Endprodukt ab. Umgesetzt wurde diese Sonderschau vom Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) unter Mitwirkung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und der Erzeugergemeinschaft für Qualitätsforstpflanzen Süddeutschland (EZG). Beim Thema Fortwirtschaft 4.0 unterstützen die RWTH Aachen und die TU München.

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) stellte in ihrer Sonderschau „Im Großen wie im Kleinen – Technikeinsatz schafft Sicherheit“ den Arbeitsschutz und gesundheitliche Aspekte bei der Verwendung technischer Werkzeuge in den Fokus.

Der wissenschaftliche Kongress beschäftigte sich diesmal mit den Themen Klimawandel und Holznutzung, Digitalisierung und Bioökonomie. Auch in den Foren-Vorträgen der INTERFORST war Forstwirtschaft 4.0 ein großes Thema, ebenso wie Holzernte und Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Ein Hingucker – die praktischen Vorführungen
Lärm und Action – auch das gehört traditionell zur INTERFORST. Als „Hingucker“ erwiesen sich diesbezüglich wieder die Bayerischen Waldarbeitsmeisterschaften, die STIHL TIMBERSPORTS® Shows und, erstmals in diesem Jahr, der Sägespaltautomaten-Vergleichstest des Deutschen Landwirtschaftsverlags.