Pressemitteilung : Honigernte bei der Messe München – dem Bienensterben entgegenwirken

  • Seit April befinden sich zehn Bienenstöcke auf dem Messegelände Riem
  • Messe München leistet Beitrag zum Erhalt ökologischen Gleichgewichts
  • bienenfreundliche Begrünung auch auf Hallendächern

Mit einer eigenen Bienenpopulation engagiert sich die Messe München für den Natur- und Artenschutz an ihrem Standort in Riem. Das Unternehmen siedelte auf seiner Freifläche 10 Bienenstöcke mit rund 40.000 Tieren an. Nun fand die erste Honigernte statt. Die Messe München freut sich über rund 600 kg Honig.

Rund 400.000 Honigbienen haben auf dem Messegelände Riem ihre Heimat gefunden. Allein auf dem eigenen Gelände ermöglicht das Unternehmen den Tieren seit diesem Jahr auf einer Fläche von rund 40 Fußballfeldern ihren Rohstoff zu sammeln. „Mit der Ansiedlung von Bienen auf dem Messegelände wollen wir aktiv zum Fortbestand der heimischen Bienen und der Artenvielfalt beitragen,“ so Messechef Klaus Dittrich. Die Messe München leistet mit ihrer Initiative einen unmittelbaren Beitrag zum Erhalt des ökologischen Gleichgewichts in der nahen Umgebung.

Grünes Messegelände hat neue Bewohner

„Die Messe München punktet mit einer großen Fläche. Diese stellen wir, wo möglich, den Bienen zur Verfügung. Neben Freiflächen am Boden, haben wir auch einige unserer Hallendächer als naturbelassene Ökofläche angelegt,“ hebt Dittrich hervor. Mit 220.000 Quadratmetern Grünflächen, rund 2.500 Bäumen, begrünten Hallen-Außenwänden und 35.000 Quadratmetern Dachbegrünung ist das Messegelände wortwörtlich „grün“ – und nun außerdem Heimat für zehn Bienenstöcke.

Die Ansiedlung und Betreuung der Bienenvölker übernimmt die Firma Dany Bienenwohl. Die Münchner Firma hat es sich zur Aufgabe gemacht, im Stadtgebiet wieder verstärkt Honigbienen anzusiedeln. Die Messe München unterstützt mit dem Aufstellen von Bienenstöcken auf dem Messegelände dieses Projekt.

Warum Bienen so wichtig sind

Bienen gelten nach dem Rind und dem Schwein als wichtigstes Nutztier in Deutschland. Durch die Weitergabe der Pollen von Blüte zu Blüte bestäuben sie etwa zwei Drittel aller landwirtschaftlicher Nutzpflanzen. Für unsere Ökosysteme und Landschaften ist die Biene unverzichtbar. Unter anderem aufgrund der Varroamilbe – einem Parasiten der Honigbiene – wurden die Bienenvölker in den vergangenen Jahren jedoch stark dezimiert. Auch Pestizide, eintönige Landschaften, fehlende Nahrungsquellen und der Verlust des natürlichen Lebensraums der Tiere gelten als Gründe für das Bienensterben. Aufgrund ihrer Bedeutung für die biologische Vielfalt sind Bienen durch das Bundesnaturschutzgesetz und die Bundesartenschutzverordnung geschützt.

Der Nachhaltigkeit verpflichtet

Für die Messe München gehören unternehmerischer Erfolg und verantwortungsvolles Handeln unmittelbar zusammen. Das Unternehmen setzt sich für den Umwelt- und Klimaschutz ein sowie für die Schonung von Ressourcen. Als erstes Messegelände der Welt wurde die Messe München durch den TÜV SÜD mit dem Zertifikat „Energieeffizientes Unternehmen“ ausgezeichnet. Beispielhaft für den hohen Nachhaltigkeitsanspruch des Unternehmens beim Betrieb des Messegeländes sind auch die Photovoltaik-Anlagen auf den Messedächern, ein mit Erdgas betriebenes Blockheizkraftwerk sowie ein ausgeklügeltes System zur Regenwasserversickerung zur Entlastung der Kanalisation. Teile des Messegeländes werden mit Erdwärme beheizt. Schon heute ist die Messe München Unterzeichnerin des fairpflichtet Nachhaltigkeitskodex, der mit zehn Leitsätzen die Nachhaltigkeit bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen fokussiert.

Presse Kontakt

Stephanie Schuler

Stephanie Schuler

Referentin Unternehmens-PR, stellvertretende Unternehmenssprecherin

Messe München GmbH
Messegelände
81823 München
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