Nachhaltigkeit bei der Messe München
Als Messegesellschaft sehen wir nachhaltiges Handeln als zentrale Zukunftsaufgabe. Für uns bedeutet das, Umwelt- und Gesellschaftsaspekte fest in unserer Unternehmensstrategie zu verankern und in unsere Entscheidungen einzubeziehen.
Das Nachhaltigkeitsverständnis der Messe München umfasst zwei Wirkungsfelder
Nachhaltigkeit im Unternehmen
Als Messegesellschaft schaffen wir auf unseren Messen die Möglichkeit für Austausch und die Vorstellung von Innovationen zu zentralen Zukunftsthemen. Damit wir dieser Transformationsrolle auch selbst gerecht werden, betrachten wir Nachhaltigkeit auch in der eigenen Unternehmensführung als bereichsübergreifendes Thema.Die Verantwortung für Nachhaltigkeitsthemen ist im Bereich Unternehmensstrategie verankert. So können ökologische, soziale und Governance-Aspekte möglichst frühzeitig in Entscheidungen, Abläufe und Projekte einbezogen werden. Um entsprechende Aspekte strategisch integrieren zu können, erarbeiten wir derzeit auf Basis der gesetzlichen Berichtsstandards für die Umsetzung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) die Datengrundlage und führen eine Wesentlichkeitsanalyse durch. Auf dieser Basis werden wir uns dann neue strategische Ziele setzen und bereits etablierte Maßnahmen weiter vorantreiben – wirkungsvoll und wirtschaftlich tragfähig.
Nachhaltigkeit auf Veranstaltungen
Auf unseren Veranstaltungen machen wir Innovationen zu zentralen Zukunftsthemen sichtbar – zum Beispiel durch kuratierte Ausstellungsflächen, themenspezifische Führungen und Konferenzformate. Wir schaffen Raum für Austausch, Inspiration und Kooperation – auch zu Fragestellungen rund um Zukunfts- und Nachhaltigkeitsthemen der auf unseren Messen vertretenden Branchen.Veranstaltungen sind unser Kerngeschäft. Deshalb setzen wir bei der Umsetzung an konkreten Stellhebeln an: Bei vielen Eigenveranstaltungen verzichten wir auf den Einsatz von Gangteppichen und nutzen bei durch die Messe München bespielten Flächen vorwiegend das an den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft orientierte Standbausystem woodi unserer Standbautochter meplan, wie zum Beispiel zur IFAT 2026 in den Foren Blue und Orange Stage sowie die IFAT Lounge im Eingang Ost. Für Aussteller und Besucher schaffen wir Anreize für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Elektrofahrzeugen – etwa durch das Eventticket der Deutschen Bahn, Flughafen-Shuttles, eine gute ÖPNV-Anbindung und den Ausbau der E-Ladeinfrastruktur auf dem Messegelände. Details zu Maßnahmen auf Eigenveranstaltungen finden sich auf den jeweiligen Messe-Homepages.
Wirkungsfeld Unternehmen
Geländeinfrastruktur in München-Riem
Das Messegelände im Münchner Stadtteil Riem umfasst 18 Hallen mit einer Ausstellungsfläche von rund 200.000 m² und einem Freigelände von 414.000 m², sowie das International Conference Center München ICM und das Conference Center North CCN. Als Eigentümerin und Betreiberin hat die Messe München eine besondere Verantwortung bei der Energieversorgung, sowie der baulichen Weiterentwicklung des Geländes.
Schon seit der Inbetriebnahme des Messegeländes im Jahr 1998, unterstützt eine Photovoltaikanlage auf den Dächern (PV-Anlage) der B-Messehallenreihe die Stromversorgung des Messegeländes. Die PV-Anlage wird seit ihrer Inbetriebnahme – damals als erste PV-Dachanlage weltweit mit einer Peakleistung in der Stromerzeugung von über einem Megawatt - wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr.-Ing. Gerd Becker (vormals Hochschule München) und liefert so wertvolle Daten über den PV-Langzeitbetrieb. An sonnenreichen Tagen ohne Veranstaltungsbetrieb kann die Grundlast des Strombedarfs des Messegeländes von dieser PV-Anlage zu max. 50% abgedeckt werden.
Die PV-Anlage auf der A-Messehallenreihe hat ebenfalls eine Peakleistung von einem Megawatt in der Stromerzeugung und wird ins Stromnetz des Stadtteils Riem eingespeist.
Mit dem Bau einer zusätzlichen PV-Anlage auf dem Dach des Messeparkhauses, deren Inbetriebnahme für das Jahr 2027 geplant ist, wird die installierte PV-Leistung bei der Stromerzeugung auf eine Peakleistung von ca. 4 Megawatt steigen.
Da die Messe München den Großteil des Strombedarfs bei vollem Veranstaltungsbetrieb jedoch nicht durch Eigenproduktion aus PV-Anlagen oder dem geländeeigenen Blockheizkraftwerk abdecken kann, muss Strom zugekauft werden. Hier hat die Messe München bereits Anfang 2020 komplett auf den Bezug von Ökostrom umgestellt.
Ein knappes Viertel des gesamten Strombedarfs der Messe München wird derzeit noch über das mit Erdgas betriebene Blockheizkraftwerk abgedeckt. Im Rahmen der Klimastrategie des Unternehmens soll dieser verbleibende fossile Anteil bis spätestens 2035 durch weiteren Ausbau der PV-Anlagen und Ökostromzukauf ersetzt werden.
Die Wärmeversorgung des Messegeländes in Riem wird zu ca. ⅔ über Fernwärme des lokalen Fernwärmenetzbetreibers der Stadtwerke München (SWM) abgedeckt, die bereits jetzt anteilig aus Tiefengeothermie gewonnen wird. Der genaue Anteil ist uns leider nicht bekannt. Die SWM plant derzeit, nach eigenen Angaben, in München bis 2040 die Fernwärme zu dekarbonisieren und möchte dabei überwiegend auf die weitere Förderung von Geothermie setzen (Quelle: M-Fernwärme: Fernwärme für München). Hält die SWM an diesem Ziel und der damit verbunden Verringerung des fossilen Anteiles fest, so reduziert sich auch die entsprechende Emissionshöhe durch den Fernwärmebezug der Messe München.
Der verbleibende Wärmebedarf des Messegeländes (ca. ⅓) wird über ein Blockheizkraftwerk und dezentrale Gaskessel gedeckt, die sich auf dem Messegelände befinden und ans Erdgasnetz angeschlossen sind. Wie und wie weit dieser fossile Anteil zukünftig durch erneuerbare Energien ersetzt werden kann, wird derzeit im Rahmen einer simulationsgestützten Machbarkeitsstudie mit dem Partner HEITEC Innovations geprüft. Als aktuell sinnvollste Lösungen werden hier derzeit der Ausbau der Geothermie-Fernwärme, der Einsatz einer Wärmepumpe zur Rücklauftemperaturabsenkung sowie der Einsatz von Grundwasserwärmepumpen untersucht.
Seit Februar 2026 ist die Messe München nach ISO 50001 zertifiziert: die international anerkannte Norm legt Standards für den nachhaltigen Umgang mit Energie fest. So verpflichtet der Gesetzgeber mit der Zertifizierung nach ISO 50001 energieintensive Unternehmen, sich beim Energiemanagement verbindliche, messbare Ziele zu setzen und kontinuierlich Verbesserungen bei der Energieeffizienz anzustreben. In die erfolgreiche Zertifizierung flossen neben den aktuellen Unternehmensprozessen zum Energiemanagement, wirtschaftlichen Bewertungen und der technischen Infrastruktur z.B. zur Strom- und Wärmeversorgung auch die langjährigen Maßnahmen der Messe München zur Steigerung der Energieeffizienz ein, wie z.B. die Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Technik, der Einsatz von Hocheffizienzpumpen oder die konsequente Abschaltung aller nicht benötigten Anlagen. Vor Einführung der ISO-Norm führte die Messe München bereits jährliche Energieaudits nach der DIN-Norm EN 16247-1 durch.
Für die erfolgreiche Zertifizierung musste auch ein umfassendes Bewusstsein für energieeffizientes Handeln bei den Mitarbeitenden und im Management der Messe München sichergestellt werden. Es ist wichtiger Bestandteil der Unternehmenspolitik, den Energieverbrauch immer weiter zu reduzieren, um so u.a. Ressourcen zu schonen.
Beim Bau des Messegeländes wurde auf die Priorisierung von Tageslichtnutzung Wert gelegt. Auch alle Messehallen haben Verglasungen und Lichtkuppeln, die nur auf Anforderung verdunkelt werden.
Die Beleuchtung des Messegeländes wird sukzessive auf LED-Technologie umgestellt. Im Jahr 2026 wird die Ausrüstung der Messehallen mit LED-Beleuchtung abgeschlossen sein.
Um der Flächenversiegelung entgegenzuwirken, die ein Bau größerer Gebäudekomplexe immer mit sich bringt, wurden Flachdächer und Innenhöfe des Messegeländes zu weiten Teilen begrünt. Das Messegelände in Riem verfügt über insgesamt 220.000 m² Grünfläche, rund 2.500 Bäume, und 73.000 m² begrünte Dachflächen.
Auf den dezentralen Park- und Logistikflächen für die Besucher von Weltleitmessen wie der bauma wurden ca. 20 ha Fläche als den Artenreichtum fördernde Magerrasenflächen mit Baumbestand angelegt. Diese Flächen dienen zu durchschnittlich 98 Prozent der Tage pro Jahr der Bevölkerung als Naherholungsfläche. Der Status der Flächen als Magerrasenflächen wird durch regelmäßige Monitoring-Begehungen untersucht und bei Bedarf wieder hergestellt.
Eine neue, ca. 5 ha große, Park- und Logistikfläche wurde über eine Brücke an das Messefreigelände angebunden, die in der Mitte einen 3 m breiten Grünstreifen aufweist, der gemäß der zugrunde liegenden Landschaftsplanung die Vernetzung der Habitate von Amphibien, Insekten etc. ermöglichen soll.
Die Messe München verfügt über eine sehr gute ÖPNV-Anbindung und baut die E-Ladeinfrastruktur auf dem Messegelände sukzessive weiter aus.
Das Messegelände in Riem ist direkt an die beiden U-Bahn-Haltestellen Messestadt West und Messestadt Ost der Linie U2 angebunden. Vom Hauptbahnhof erreichen Sie uns ohne Umsteigen in knapp 20 Minuten. Des Weiteren halten mehrere Buslinien an verschiedenen Haltestellen rund um das Messegelände.
Bis dato sind auf dem Messegelände bereits 153 Ladepunkte für E-Fahrzeuge in Betrieb. Davon stehen allein 80-Ladepunkte den Besuchenden im Parkhaus West zur Verfügung. Aber auch Gäste des Verwaltungsgebäudes, sowie Mitarbeitende und Servicepartner der Messe München haben die Möglichkeit ihre E-Fahrzeuge zu laden. Bis Ende 2027, sollen weitere 172 E-Ladepunkte hinzukommen, 160 davon im Parkhaus West für Besucher unserer Messen und Veranstaltungen. Weitere Informationen zur E-Mobilität auf dem Gelände finden Sie hier.
Auf dem Messegelände
Der Messe München ist es ein großes Anliegen, dass Abfall auf den Messen möglichst vermieden wird. Sie setzt deshalb auf die Mithilfe der Aussteller sowie deren Standbauer, und gibt u.a. mit einem Leitfaden zur Abfallvermeidung zielgerichtete Handlungsempfehlungen für einen möglichst abfallarmen Messeauftritt z.B. bei der Auswahl der Standbaumaterialien und -systeme. Diese Empfehlungen bilden dabei auch den Maßstab für die Standflächen, die die Messe München auf ihren eigenen Messen auf dem Messegelände in Riem selbst bespielt.
Der Abfall, der dennoch bei der Durchführung von Messen und Veranstaltungen anfällt, wird durch unsere Entsorgungspartner nachsortiert, ordnungsgemäß recycelt bzw. in einer Müllverbrennungsanlage thermisch verwertet. Dabei arbeitet das Unternehmen kontinuierlich an Möglichkeiten, die Mülltrennung auf dem Gelände zu optimieren. Folgende Maßnahmen werden zur Mülltrennung vor Ort bereits jetzt umgesetzt:
- Getrennte Sammlung von Holzabfällen beim Auf- und Abbau der Messen und Veranstaltungen zur Vermeidung von Verunreinigungen am Entstehungsort. Eine getrennte Sammlung von Papier/Kartonagen und Folien während des Auf- und Abbaus führen wir aktuell schrittweise ein.
- Einsatz des Tork PaperCircle©: Die Papierhandtücher auf den Toiletten werden getrennt gesammelt und im Anschluss dem Dienstleister zur Wiederaufbereitung zugeführt. So werden gebrauchte Papierhandtücher erneut zu Papierhandtüchern oder anderen Papierhygieneprodukten.
- Ab 2026 werden getrennte Abfallbehälter für Plastik, Papier und Restmüll in den Messehallen eingeführt. Um Fehleinwürfe zu vermeiden, sollen Infografiken auf den Mülleimern der Orientierung dienen.
Im Bürogebäude „Messehaus“ in München-Riem
Auch im Verwaltungsgebäude sind die Messe München Mitarbeitenden angehalten, das Entstehen von Abfall zu vermeiden. Dazu gehört es auch möglichst papierlos zu arbeiten. Neben der getrennten Sammlung von Papier, Verpackungsabfällen und Restmüll sind die Teeküchen zusätzlich mit Biomüllbehältern ausgestattet. Für andere im Arbeitsalltag anfallende Abfälle und Wertstoffe, wie z. B. Batterien, Akkus, Bürochemikalien oder Bürokleingeräte, wurde eine zentrale Wertstoffsammelstelle vor Ort eingerichtet. Insgesamt werden im Messehaus 19 unterschiedliche Abfallarten getrennt gesammelt. Um die richtige Mülltrennung sicherzustellen, steht den Mitarbeitenden ein entsprechender Leitfaden zur Verfügung. Ausrangierte IT-Hardware wie z. B. alte Laptops, werden durch die afb Gruppe abgeholt. Dort werden sie wieder aufbereitet und weiterverkauft oder fachgerecht entsorgt.
Soziale Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Unternehmensführung
Soziale Verantwortung ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Was bedeutet das für uns?
Wir schaffen klare Rahmenbedingungen für ein faires und respektvolles Miteinander und orientieren uns dabei an den Grundsätzen unseres Code of Conduct für Mitarbeitende. Dazu gehören unter anderem der verantwortungsvolle Umgang miteinander, die Einhaltung rechtlicher und ethischer Standards sowie ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld.
Wir unterstützen die Individualität unserer Mitarbeitenden durch das unternehmensinterne Proud Netzwerk – ein offenes LGBTQI+-Netzwerk für alle Mitarbeitenden. Darüber hinaus sind wir Gastgeberin des Entscheiderinnen-Netzwerks Frauen-Verbinden – einem branchen- und sektorübergreifenden Netzwerk für Frauen in Führungspositionen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Medien und Kultur.
Als Nachbarin in der Messestadt Riem engagieren wir uns im lokalen Umfeld – mit Projekten, Kooperationen und Mitarbeitenden-Initiativen, wie zum Beispiel die jährliche Teilnahme am Bundesweiten Vorlesetag gemeinsam mit der Stadtbibliothek Riem, sowie einem Ausbildungstag gemeinsam mit unseren Service Partnern für die Schüler der Lehrer-Wirth-Schule.
Konkrete Einblicke in unsere Maßnahmen finden Sie hier.
Wir verpflichten uns und fordern von unseren Geschäftspartnern, international anerkannte Menschen- und Arbeitsrechtsstandards zu achten und einzuhalten. Dazu gehört insbesondere die Einhaltung fairer Arbeitsbedingungen, der Schutz vor Diskriminierung, das Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit, die Achtung der Vereinigungsfreiheit sowie die Gewährleistung eines sicheren und gesundheitsgerechten Arbeitsumfelds. Entsprechende Grundsätze und Anforderungen sind sowohl in unserem Code of Conduct für Mitarbeitende als auch in unserem Verhaltenskodex für Geschäftspartner festgelegt.
Links:
Code of Conduct für Mitarbeitende
Verhaltenskodex für Geschäftspartner
Wir schaffen Rahmenbedingungen für ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld und orientieren uns dabei am Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz sowie an den Grundsätzen unseres Code of Conduct. Seit März 2023 bietet das interne Proud-Netzwerk zusätzliche Möglichkeiten für Austausch und Vernetzung innerhalb des Unternehmens. Darüber hinaus ist die Messe München Gastgeberin von „Frauen Verbinden“, einem im März 2015 gegründeten branchen- und sektorübergreifenden Netzwerk für Frauen in Führungspositionen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Medien und Kultur. Seit 2024 ist die Messe München zudem Unterzeichnerin der Charta der Vielfalt.
Im Jahr 2025 haben wir eine Diversity Roadmap entwickelt, die schrittweise umgesetzt wird. Wichtige Schwerpunkte sind die Information und Sensibilisierung unserer Mitarbeitenden zum Thema Vielfalt. Seit 03/2026 gibt es eine Pflichtschulung für alle Mitarbeitenden zum Thema Diversity; seit 05/2026 ergänzen freiwillige vertiefende Workshops das Angebot. Begleitet wird dies durch weitere Formate und Aktionen, etwa im Rahmen von Aktionstagen. Beim Thema Vielfalt orientieren wir uns an der Charta der Vielfalt und ihren sieben Dimensionen. Zudem gibt es bei der Messe München eine eigene Diversity Managerin.
Links:
Vielfaltsdimensionen der Charta der Vielfalt
Proud-Netzwerk
Frauen-Verbinden
Je nach Rolle bieten wir mobiles Arbeiten sowie Workation in aktuell acht Ländern an. Darüber hinaus bieten wir Leistungen, die Mitarbeitende in unterschiedlichen Lebensphasen unterstützen, darunter Familienleistungen und eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersvorsorge. Sozial- und Arbeitsstandards erwarten wir auch von unseren Geschäftspartnern auf Grundlage unseres Verhaltenskodex für Geschäftspartner. Weitere Informationen zu unseren Angeboten finden sich auf der verlinkten Benefits-Seite.
Links:
Verhaltenskodex für Geschäftspartner
Social Benefits der Messe München
Wir unterstützen Gesundheit, Sicherheit und Wellbeing am Arbeitsplatz durch betriebliche Vorsorgeangebote sowie Programme zur Förderung der physischen und psychischen Gesundheit. Dazu zählen Angebote für Bewegung, mentale Gesundheit und ausgewogene Ernährung, die Mitarbeitende in ihrem Arbeitsalltag unterstützen. So steht zum Beispiel unseren Mitarbeitenden ein firmeneigenes Gesundheitsstudio zur Verfügung, das an sieben Tagen pro Woche genutzt werden kann. Das Studioangebot enthält vielfältige Gesundheits- und Bewegungsprogramme wie Yoga-Kurse sowie individuell abgestimmte Trainingspläne, die gemeinsam mit ausgebildeten Physiotherapeut:innen entwickelt werden.
Zur Förderung der psychischen Gesundheit bieten wir ein umfassendes Mental-Health-Programm an. Dieses umfasst unter anderem die Ausbildung psychischer Ersthelfer:innen sowie Resilienz- und Achtsamkeitskurse, die Mitarbeitenden Impulse für den Umgang mit Belastungen geben.
Für Arbeitsschutz und Sicherheit gelten die gesetzlichen Vorgaben sowie die Grundsätze unseres Code of Conduct für Mitarbeitende. Entsprechende Mindestanforderungen erwarten wir auch von Lieferanten und Dienstleistungspartnern auf Grundlage unseres Verhaltenskodex für Geschäftspartner.
Links:
Code of Conduct für Mitarbeitende
Verhaltenskodex für Geschäftspartner
Social Benefits der Messe München
Unsere Gleichstellungsbeauftragte ist eine neutrale und vertrauliche Ansprechpartnerin für Mitarbeitende bei Fragen zu Gleichstellung, Diskriminierung oder sexueller Belästigung. Sie unterliegt der gesetzlichen Schweigepflicht und handelt weisungsfrei. Gespräche können persönlich, in einem geschützten Rahmen, außerhalb des Arbeitsplatzes oder digital stattfinden. Die Funktion ergänzt die Schutz- und Verhaltensregeln aus unserem Code of Conduct für Mitarbeitende. Zusätzlich stehen für rechtlich relevante Sachverhalte interne Meldestellen zur Verfügung.
Der Betriebsrat vertritt die Interessen der Beschäftigten als Kollektiv und ist Ansprechpartner rund um Fragen zum Betriebsverfassungsgesetz und betrieblichen Veränderungen. Er achtet zudem auf die Einhaltung von Betriebsvereinbarungen sowie der gesetzlichen Vorgaben aus Betriebsverfassungs- und Arbeitsrecht.
Messe München betreibt eine interne Meldestelle gemäß Hinweisgeberschutzgesetz. Weitere Informationen sind im Code of Conduct für Mitarbeitende festgehalten.
Als Nachbarin in der Messestadt Riem engagieren wir uns im lokalen Umfeld mit Projekten, Kooperationen und Mitarbeitenden-Initiativen. Dazu gehören unter anderem die Zusammenarbeit mit ECHO e. V., die Fahrradwerkstatt bzw. Radfahrschule in Riem sowie ein Nachwuchsförderungs-Projekt mit der Lehrer-Wirth-Schule auf dem Messegelände, an dem mehr als 100 Jugendliche gemeinsam mit einigen unserer Servicepartner Einblicke in Berufsbilder und Abläufe der Veranstaltungsbranche erhalten haben. Außerdem nehmen wir jährlich am Bundesweiten Vorlesetag teil, bei dem unsere Mitarbeitenden in der regionalen Stadtbibliothek vorlesen. Darüber hinaus wählen wir jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit eine Wunschbaum-Aktion aus, mit der Menschen im lokalen Umfeld unterstützt werden.
Der Verhaltenskodex für Geschäftspartner legt verbindliche Standards in Bereichen wie der Einhaltung geltender Gesetze, Menschen- und Arbeitsrechte, Umwelt- und Ressourcenthemen sowie ethisches Geschäftsverhalten fest. Er basiert auf gesetzlichen Regelungen wie dem deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) sowie auf international anerkannten Standards, Prinzipien und Leitsätzen (z. B. Global Compact der Vereinten Nationen, UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, ILO-Normen, OECD-Leitsätze). Damit bildet er den rechtlichen Rahmen und die Grundlage für eine rechtmäßige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten, Dienstleistern und Geschäftspartner.
Wirkungsfeld Veranstaltungen
Nachhaltigkeit im Veranstaltungsmanagement ist anspruchsvoll – viele Entscheidungen hängen von sicherheitsrelevanten Vorgaben, Standortbedingungen, individuellen Kundenanforderungen und einem großen Partnernetzwerk ab. Deshalb gehen wir dieses Thema schrittweise und strukturiert an.
Wir wollen zentrale Veranstaltungsprozesse analysieren und Grundlagen entwickeln, aus denen perspektivisch Leitplanken und Orientierungshilfen entstehen sollen. Dazu gehören unter anderem Prüfungen zum Einsatz von Teppichen, zur Digitalisierung von Werbemitteln und zu Anforderungen an den Standbau. Ziel ist es, praktikable Lösungen zu entwickeln, die den organisatorischen Anforderungen und den Erwartungen unserer Aussteller und Besucher entsprechen.
Für den Bereich Abfallvermeidung stellen wir bereits heute Informationsmaterial zur Verfügung, darunter der Leitfaden zur Abfallvermeidung, der Ausstellern und Dienstleistern Hinweise für die Planung und Durchführung ihrer Messebeteiligung bietet.
Bei ausgewählten Messen bieten wir das optionale PLUS TICKET an: Besucher und Aussteller können mit einem freiwilligen Aufschlag von 5 Euro brutto zum regulären Ticketpreis Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekte finanziell unterstützen. Die zusätzlichen Nettoeinnahmen (4,20 Euro pro Ticket) fließen an ausgewählte Projekte der BayWa Stiftung und myclimate. Das PLUS TICKET ist kein Ausgleich für messebezogene Emissionen, sondern eine freiwillige Förderung konkreter Klimaschutzmaßnahmen. Ob das PLUS TICKET für eine Veranstaltung verfügbar ist, erfahren Sie auf der jeweiligen Messe-Website.
Unsere Veranstaltungen dienen darüber hinaus als Plattformen für den fachlichen Austausch zu Zukunftsthemen der auf unseren Messen vertretenden Branchen. Formate wie kuratierte Ausstellungsflächen, themenspezifische Führungen oder Konferenzprogramme bieten Raum für Diskussionen und neue Impulse. Welche Schwerpunkte einzelne Veranstaltungen setzen, kommunizieren wir auf den jeweiligen Messe-Webseiten.
Stand der Informationen: Juli 2026