Pressemitteilung : Messe München feiert Rekordjahr 2019 und zeigt sich in Corona-Krise resilient

  • Highlights 2019: Rekord bauma, Outdoor by ISPO Premiere und Barack Obama bei Bits & Pretzels
  • Geschäftsjahr 2020 im Zeichen der Corona-Pandemie
  • Messen als wichtiger Impulsgeber für Erholung der deutschen Wirtschaft
  • Prognose: IAA induziert rund 500 Mio. Euro Umsatz bei Dritten

Die Messe München hat das Jahr 2019 mit einem neuen Rekordumsatz von 474,2 Millionen Euro abgeschlossen. Das EBITDA – das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen – beträgt 138,4 Millionen Euro. Durch die Corona-Pandemie bedingten Absagen von Messen und Kongressen steht die Messe München im laufenden Jahr vor erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen. Digitale Formate sollen das bestehende Messeportfolio erweitern.

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München blickt durchweg positiv auf das vergangene Jahr zurück: „2019 war das erfolgreichste Geschäftsjahr in der Geschichte der Messe München. Wir sind sehr stolz auf die Ergebnisse, die wir bei unseren Veranstaltungen in München und an unseren Standorten im Ausland erzielen konnten.“ Gleichzeitig betont Dittrich die Herausforderungen in der aktuellen Situation: „Die Corona-Pandemie zeigt wie verletzlich die globale Wirtschaft trotz Rekordergebnissen ist. Daher müssen wir als Unternehmen weiterhin innovative Formate entwickeln, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben.“

2019 – bauma Jahr der Superlative

Mit über 32.000 Ausstellern und rund 2,5 Millionen Besuchern am Standort Riem verzeichnete die Messe München 2019 ein Rekordjahr. Großen Anteil daran hatte die bauma – die flächenmäßig größte Messe der Welt – mit über 3.000 Ausstellern und mehr als 620.000 Besuchern aus 200 Ländern. Insgesamt fanden im vergangenen Jahr 15 Eigen- und 163 Gastveranstaltungen auf dem Gelände der Messe München statt, 30 Veranstaltungen im Ausland.

Outdoor by ISPO feierte 2019 Premiere in München

Neben der bauma gab es im Jahr 2019 noch weitere Highlights bei Messen und Konferenzen. Im Juni öffnete Europas größte Outdoor Fachmesse erstmals in München ihre Tore. Über 20.000 Besucher und mehr als 1.000 Aussteller nahmen an der Outdoor by ISPO teil. Für einen historischen Moment sorgte die Gründerplattform Bits & Pretzels im September. Der ehemalige US-Präsident Barack Obama eröffnete das Event vor 5.000 Teilnehmern.

Messe München als Wirtschaftsmotor für Stadt und Land

Welche wirtschaftliche Bedeutung die Messen und Kongresse der Messe München für die Wirtschaft in München, Bayern und Deutschland besitzen, zeigt die aktuelle Studie des ifo Institutes zur Umwegrentabilität. Jeder Euro Umsatz bei der Messe München führt zu zehn Euro Umsatz bei Dritten, wie z.B. Hotellerie, Gastronomie, Standbau, Reise- und Speditionsgewerbe, Einzelhandel oder Agenturen. In einem durchschnittlichen Messejahr sorgen Aussteller und Besucher der Münchner Messen und Kongresse für einen Gesamtumsatz von 3,3 Mrd. Euro. Rund 80 Prozent dieser Kaufkrafteffekte entfallen auf München (1,8 Mrd. Euro) und das übrige Bayern (0,8 Mrd. Euro). Im Rekordjahr 2019 lag die Umwegrentabilität sogar bei 4,3 Mrd. Euro.

Einen ähnlichen Effekt erwartet die Messe München von der IAA – der Plattform für die Mobilität der Zukunft – die im September 2021 zum ersten Mal in München stattfinden wird. Die neue Veranstaltung wird einen Gesamtumsatz von rund 500 Mio. Euro in die Region München bringen. „Deshalb ist der Neustart von Messen im Moment unser vorrangigstes Ziel. Denn Messen sind das wirksamste Konjunkturprogramm zur Ankurbelung der Wirtschaft“, erklärte dazu Klaus Dittrich.

Digitale Formate und Hybrid-Plattformen erweitern das Geschäftsmodell

Als Veranstalter von Messen und Kongressen wurde die Messe München von der Corona-Pandemie unmittelbar und hart getroffen. Seit März finden keine Events mehr statt. „Im schlimmsten Fall rechnen wir mit Umsatzverlusten von bis zu 240 Mio. Euro im laufenden Jahr. Wir haben in den vergangenen Jahren gut gewirtschaftet und aktuell einen konsequenten Sparkurs eingeschlagen. Wir unternehmen alles, um die Gesundheit unserer Aussteller, Besucher und Mitarbeiter zu schützen und die im Herbst bevorstehenden Veranstaltungen erfolgreich durchführen zu können, fasst Klaus Dittrich die aktuelle Situation zusammen.

Als Ersatz für abgesagte Veranstaltungen hat die Messe München digitale Konferenzen und Plattformen entwickelt, um ihren Kunden zumindest online Präsentations-, Kontakt- und Geschäftsmöglichkeiten zu bieten. „Wir wollen gestärkt aus dieser Krise hervorgehen und sehen sie auch als Chance, unser Geschäftsmodell weiterzuentwickeln. Zu den innovativen Formaten, die von der Messe München entwickelt wurden, zählen die „ISPO Re.Start Days“, „IFAT impact“ sowie der “Expo Real Hybrid Summit”.

Pressekontakte

Aleksandra Solda-Zaccaro

Aleksandra Solda-Zaccaro

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