25 Jahre Messestandort München-Riem – Aufbruch in ein neues Zeitalter

Am 12. Februar 1998 stellte die Messe München mit dem Umzug auf das ehemalige Flughafengelände die Weichen für die Expansion zu einem der weltweit führenden Messeveranstalter

„Das 25-jährige Jubiläum der Messe München am Standort Riem feiern wir als großen Erfolg einer damals mutigen Entscheidung. Durch die Messeverlagerung ergab sich 1998 eine Jahrhundert-Chance: Die rasant wachsende Messe München mit einem neuen Messegelände zu einer der modernsten, attraktivsten und größten Messegesellschaften der Welt zu machen. Nur an diesem größeren Standort war es möglich, Weltleitmessen wie etwa die electronica auszubauen und die flächenmäßig größte Messe der Welt, die bauma, mit ihrer heutigen, einzigartigen Größe zu etablieren“
– so die CEO-Doppelspitze der Messe München, Dr. Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel.

Zur Pressemitteilung

Es war ein großer Tag in der Geschichte der Messe München: nach 34 Jahren am Standort Theresienhöhe zog die Neue Messe München am 12. Februar 1998 auf das ehemalige Gelände des Flughafen Riem. Innerhalb von nur dreieinhalb Jahren Bauzeit entstand Mitte der 1990er Jahre die imposante Hallenlandschaft. Zunächst zählte die Messe München 13 Hallen auf 140.000 m² Ausstellungsfläche. Auch für die bayerische Landeshauptstadt war der Bau bedeutsam: Es war das zweite Großprojekt nach den Olympischen Spielen 1972. Als „Messe der kurzen Wege“ mit einer hochwertigen und filigranen Architektur, geplant vom dänischen Architekturbüro Bystrup, Bregenhoj und Partner und umgesetzt vom Architekturbüro Prof. Kaup, Dr. Scholz und Partner zusammen mit der Ingenieurgesellschaft Obermeyer Planen und Beraten, wurde das Münchner Messegelände zu einem der modernsten Deutschlands. Mit dem Umzug ist das Unternehmen nachhaltig gewachsen. München zählt heute zu den erfolgreichsten Messeplätzen der Welt.

Messe München Luftbild Gelände 1998

Luftbild von 1998: Funktional und zugleich im Detail sorgfältig ausgestaltet steht die Neue Messe München für vorbildliche Messearchitektur

Das neue Messegelände ist heute etablierter Bestandteil des Viertels Messestadt Riem. Mitte der 1990er Jahre war das noch ganz anders: Das gesamte Gelände glich einer kargen Asphaltwüste der ehemaligen Start-und-Lande-Bahnen des Flughafens. Der Bau des neuen Messegeländes trug entscheidend zur Stadtentwicklung bei. In diesem Zuge wurde überdies der U-Bahn-Anschluss realisiert – ein unverzichtbarer Faktor für das heutige Stadtviertel der Messestadt Riem und seine Infrastruktur.

Der Geländebau: fortschrittlich, nachhaltig, umweltfreundlich

Nicht nur bei der Entwicklung des neuen Quartiers spielte Zukunftsfähigkeit eine tragende Rolle. Auch beim Bau des modernen Messegeländes lag ein Fokus auf zukunftsweisender Architektur und Umweltverträglichkeit. So sind 220.000 m² des gesamten Messeareals eine ausgewiesene Grünfläche mit 2.500 gepflanzten Bäumen. Insgesamt 71.000 m² der Hallendächer sind begrünt. Damit leistete die Messe München bereits vor 25 Jahren einen großen Beitrag zu Umweltfreundlichkeit, Luftreinhaltung und Grünfläche inmitten der Münchner Großstadt. Auch die Photovoltaikanlage auf den Dächern der Messehallen – die bei ihrem Bau eine der größten ihrer Art in Europa war – zeigt, dass es der Messe München immer ein Anliegen war, schonend mit Ressourcen umzugehen.

Das neue Messegelände entstand vor 25 Jahren in Rekordzeit: zwischen dem ersten Spatenstich und der Eröffnung lagen nur dreieinhalb Jahre Bauzeit. Auch bei den finanziellen Ausgaben konnte das Großprojekt punkten. Die geplanten Kosten für den 1. Bauabschnitt (sechs A-Hallen, sechs B-Hallen, eine 3/4 Halle (C3), ICM, Messehaus, Eingänge West und Ost, sowie Servicebetriebe Ost und Nord) betrugen 2,3 Mrd. DM. Diese konnten schließlich um 400 Mio. DM unterschritten werden, sodass direkt im Anschluss unter anderem zwei weitere Hallen (C1 und C2) und das Parkhaus gebaut werden konnten. Die Vollendung des Messegeländes erfolgte genau zwanzig Jahre später, 2018, mit der feierlichen Eröffnung der Hallen C5 und C6 sowie dem Conference Center Nord.

Glanzvoller Auftakt in Münchens neues Messezeitalter

Bei der Einweihungsfeier 1998 wurden all diese Erfolge gefeiert. Am 12. Februar 1998 fand ein glanzvoller Festakt in Halle B1, mit rund 5.000 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft statt. Unter den Gästen waren der damalige Bundespräsident Roman Herzog, Bayerns Regierungschef Edmund Stoiber und Münchens Oberbürgermeister Christian Ude. Die feierliche Einweihung des neuen Messegeländes unter dem damaligen Messechef Manfred Wutzlhofer war auch für die Münchner Bevölkerung etwas ganz Besonderes. Zwei Tage nach dem Messe-Opening wurde der Messebetrieb aufgenommen: Die Caravan-Boot-Reisen (C-B-R), Vorgängerin der heutigen f.re.e, Bayerns größte Reise- und Freizeitmesse, war die erste Messe, die ihre Drehkreuze am neuen Standort öffnete.

Messe München CBR 1998

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher warten gespannt darauf, dass sie die Drehkreuze zur C-B-R auf dem neuen Messegelände zum ersten Mal passieren können.

Messehistorie

Weitere Infos zur Historie der Messe München finden Sie in unserer Messehistorie.

Messehistorie

Damals: Das neue Messegelände der Messe München in Bildern

Eröffnung der C-B-R 1998
Messe München Eingang West 1998
Messe München Eingang West vor Fertigstellung 1998
Messe München Luftbild Gelände 1998
Messe München mit neuer, vorbildlicher Messearchitektur 1998

Heute: Aktuelle Bilder der Messe München

Eingang Messe München mit ICM West mit Messesee
Messe München heute
Messe München von oben
Messe München mit Messesee
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