Pressemitteilung : Verkehrstipps für die größte bauma aller Zeiten

  • Stoßzeiten für Erledigungen rund um das Messegelände umgehen
  • Auto stehen lassen und öffentliche Verkehrsmittel nutzen
  • 3,6 Milliarden Euro Umsatz für München und Umgebung

Vom 8. bis 14. April ist München wieder Gastgeber für die größte Messe der Welt: die Baumaschinenmesse bauma. Die Veranstaltung der Superlative beschert Gastronomie, Taxifahrern, Hotellerie oder Einzelhandel kräftige Umsätze. Das gute Geschäft ist aber auch eine Belastungsprobe für die Stadt. Die Messe München hat wieder Maßnahmen zur Entlastung getroffen und gibt wichtige Tipps.

Zur bauma, der weltgrößten und wichtigsten Messe für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Baufahrzeuge, Baugeräte und Bergbaumaschinen, erwartet die Messe München über 3.500 Aussteller aus mehr als 60 Ländern und rund 600.000 Besucher aus mehr als 200 Ländern. Sie wird damit zur größten bauma der Messehistorie. Jeder verfügbare Platz auf der 614.000 Quadratmeter erweiterten Gesamtausstellungsfläche ist belegt.

Insbesondere die Hotellerie und Gastronomie, Messebauer, Spediteure, der Einzelhandel sowie auch Verkehrsbetriebe profitieren von der Messe der Superlative. In einem bauma-Jahr sind es 3,6 Milliarden Euro, die durch das Messegeschäft an Umsatz in der Region entstehen. Das hat eine Studie des ifo-Instituts ergeben.

Die bauma ist für die Verkehrsteilnehmer und Anwohner rund um das Messegelände allerdings auch eine Belastungsprobe. Denn die gut besuchte Messe bedeutet: spürbar vollere Straßen und stark frequentierte öffentliche Verkehrsmittel. Bis zu 100.000 Besucher werden pro Tag erwartet.

„Das Auto in Stoßzeiten nach Möglichkeit stehen lassen und stattdessen lieber mit der U-Bahn fahren,“ empfiehlt Frank Pastior, Abteilungsleiter für Verkehr und Sicherheit. Er verweist auf die sehr enge Taktung der U-Bahn Linie U2: „Während der Laufzeit der bauma fährt die U-Bahn alle drei bis dreieinhalb Minuten.“

Wer dennoch aufs Auto angewiesen ist, sollte bei seiner Terminplanung berücksichtigen, dass vor allem während der Morgenstunden und abends nach Messeschluss die Straßen voll sein werden.

Die Abteilung Verkehr und Sicherheit empfiehlt daher allen, die den Münchner Osten anfahren, möglichst die bauma Stoßzeiten zu umgehen. Die Anfahrt der Aussteller setzt um 8 Uhr ein und geht dann fließend über in die der Besucher. Wer dann noch unterwegs ist, muss mit Stau rechnen. Erfahrungsgemäß wird es nachmittags ab 16.30 Uhr auf den Straßen voll.

Um den LKW-Verkehr zu Auf- und Abbauzeiten der bauma zu entzerren, setzt die Messe München ein neues Logistikleitsystem ein. Über ein webbasiertes LKW-Zeitfenstermanagement können Spediteure ihre Anliefer- oder Abholtermine buchen. Das heißt: termingenaue Planung des Lieferverkehrs im Vorfeld und nach der Messe. „Davon profitieren nicht nur die Spediteure, sondern auch die Nachbarschaft der Messe München, die nicht mehr unter den durch den Auf- und Abbauverkehr blockierten Straßen leidet“, so Pastior.

Die Messe München hat zudem die digitale Beschilderung für die dynamische Verkehrsführung modernisiert: LED Anzeigen und international verständliche Piktogramme erleichtern es Fahrern, die beste Route anzusteuern.

Über Verkehrsmeldungen im Radio, Durchsagen von Messe-Hostessen in der Messelinie U2 oder über das Fahrgastfernsehen werden die Verkehrsteilnehmer zusätzlich informiert.

Informieren Sie sich für Ihre Anreise auch im Detail, siehe Flyer „bauma 2019 Tipps für Ihre Anreise“.

Mehr zum neuen Logistikleitsystem siehe Video.

Presse Kontakt

Stephanie Schuler

Stephanie Schuler

Referentin Unternehmens-PR, stellvertretende Unternehmenssprecherin

Messe München GmbH
Messegelände
81823 München
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