INTERFORST übernimmt Führungsrolle für die Zukunft der europäischen Forstwirtschaft
18. Oktober 2026
- Politik, Wirtschaft und Forschung setzen gemeinsam Zukunftsimpulse
- Internationalität bei Ausstellern und Besuchern erreicht Rekordwert
- Zukunftstechnologien zum Anfassen: Live-Demonstrationen begeistern Besucher
Vom 15. bis 18. Oktober 2026 präsentierten 400 Unternehmen aus 28 Ländern Produkte und Lösungen aus den Bereichen Forstwirtschaft und Forsttechnik. Im Mittelpunkt der INTERFORST 2026 stand das Motto „Gemeinsam Wald gestalten, Vielfalt nutzen, Zukunft sichern“. Rund 42.000 Besucherinnen und Besucher erlebten an den vier Tagen auf dem Gelände der Messe München zahlreiche Neuheiten und Trends der Leitthemen Gesunder Zukunftswald, Fokus Mensch, Forsttechnik auf neuen Wegen sowie Digitalisierung Forst & Holz.
Europäische Vorgaben zur Entwaldung und Wiederherstellung der Natur, Klimawandel und wirtschaftlicher Druck: Die Forstwirtschaft steht vor großen Herausforderungen.
Die hochrangige Beteiligung von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger unterstrich die politische Bedeutung der INTERFORST 2026.
Als internationale Leitmesse brachte sie Politik, Wirtschaft und Forschung zusammen, um über zentrale Zukunftsfragen und die politischen Rahmenbedingungen der Forstwirtschaft zu diskutieren.
Nach vier Messetagen und dem neuen Termin im Herbst zieht Messe München Geschäftsführer Dr. Reinhard Pfeiffer eine positive Bilanz: „Die INTERFORST hat eindrucksvoll gezeigt, welche zentrale Rolle sie bei der Gestaltung des Wandels in der Forstwirtschaft einnimmt. Als internationale Leitmesse verbindet sie Politik, Wirtschaft und Forschung, fördert den Dialog über zukunftsfähige politische Rahmenbedingungen und setzt wichtige Impulse für die gesamte Branche. Für uns als Messe München ist das zugleich ein klarer Auftrag: Als verlässlicher Partner der Branche bauen wir gemeinsam die Messe gemäß der europäischen Marktbedürfnisse für 2030 aus.“
Sehr zufrieden zeigen sich auch die Aussteller, wie Fachbeiratsvorsitzender Ralf Dreeke bestätigt: „Die Stimmung bei den Unternehmen auf der Messe ist sehr gut gewesen. Besonders erfreulich ist der Zuwachs an Besuchern aus Finnland, Österreich, Kroatien und Norddeutschland. Die neuen Aktionsflächen zur Demonstration von Lösungen treffen den Geschmack der Besucherinnen und Besucher. Das war ein sehr gelungener Auftakt, um die Bedürfnisse der Besucher zukünftig noch besser abzubilden.“
Zustimmung erhält Ralf Dreeke von Gert Unterreiner, stellvertretender Fachbeiratsvorsitzender: „Die INTERFORST war ein absolutes Highlight des Jahres, auf der sich die gesamte Branche getroffen hat. Besonders lobenswert sind die Quantität und Qualität der Besucher sowie die hervorragende Organisation auf dem Gelände und die Umsetzung der Aktions- und Vorführflächen.“
Neben der Ansprache des Fachpublikums hat die INTERFORST in diesem Jahr auch die breite Öffentlichkeit erreicht. Aus Sicht von Bernhard Breitsameter, Präsident Bayerischer Waldbesitzerverband, leistet die Veranstaltung einen wirkungsvollen Beitrag für Forst und Wald in der Gesellschaft: „Der INTERFORST als Leitmesse der Forstwirtschaft ist es gelungen, das Bewusstsein für Walderhalt, Waldumbau und Waldbewirtschaftung mit ihrer medialen Strahlkraft über die Politik hinaus auch in die einzelnen Haushalte zu vermitteln.“
400 Aussteller zeigen Zukunft der Forstwirtschaft und Forsttechnik
Im Mittelpunkt der INTERFORST 2026 standen die vier Leitthemen „Gesunder Zukunftswald“, „Fokus Mensch“, „Forsttechnik auf neuen Wegen“ sowie „Digitalisierung Forst & Holz“. 400 Unternehmen (+14 Prozent im Vergleich zu 2022) präsentierten an vier Tagen Innovationen und zukunftsfähige Lösungen für die Forstbranche. Die Internationalität der Aussteller verzeichnete mit 40 Prozent Beteiligung ein Rekordergebnis. Die Top Ausstellerländer neben Deutschland sind Österreich, Italien, Schweden, Frankreich, Finnland, China, Schweiz, Lettland und Slowenien.
INTERFORST Projektleiterin Petra Hess nennt die Gründe für das erfolgreiche Messergebnis: „Die INTERFORST lebt davon, dass wir sie gemeinsam mit der Branche weiterentwickeln. Unsere Aussteller haben das Messekonzept von Beginn an aktiv begleitet, Ideen eingebracht und insbesondere die neuen Praxisformate mit Leben gefüllt. Dass diese Angebote so gut angenommen wurden, bestätigt dass der gemeinsamen Ansatz ein wichtiger Bestandteil unseres Erfolgs ist.“
Die enge Kooperation zwischen INTERFORST und der Branche wirkte sich direkt auf das Messeerlebnis aus, wie Yvonne Oehler, Geschäftsführerin Oehler Maschinen, unterstreicht: „Die vergangenen Tage haben gezeigt, dass das neue Konzept der INTERFORST 2026 sowohl für die Besucher als auch für die Aussteller ein voller Erfolg ist. Der Besucher schätzt er sehr, dass es mehr Demonstrationsflächen gibt, auf der er die Maschinen live im Einsatz sehen kann. Wir freuen uns, dass die Messe wieder ihren internationalen Fachcharakter zurückbekommen hat.“
Zu den zahlreichen internationalen Ausstellern in diesem Jahr zählte auch das finnische Unternehmen AGCO Power. Für Account Manager Heikki Hihnala war die Teilnahme an der Messe ein Erfolg: „Wir sind sehr zufrieden mit der INTERFORST 2026. Sie bot eine hervorragende Gelegenheit, Kunden und wichtige Entscheidungsträger zu treffen, Beziehungen zu festigen und wertvolle Gespräche über die Zukunft der Forstwirtschaft zu führen.
Die deutschsprachigen Märkte sind für AGCO Power von großer Bedeutung, und die INTERFORST ist für uns zweifellos eine der wichtigsten Veranstaltungen in dieser Region.“
Besucher vergeben Bestnoten
Das erfolgreiche Messeergebnis zeigt sich ebenfalls in der Befragung durch das Meinungsforschungsinstitut Gelszus. Dort bewerteten 96 Prozent der Besucher die Messe mit ausgezeichnet bis gut. Darüber hinaus bestätigten 93 Prozent die Führungsrolle der INTERFORST innerhalb der Branche.
Insgesamt besuchten rund 42.000 Personen aus 75 Ländern die INTERFORST 2026. Zu den Top-Besucherländern neben Deutschland zählen: Österreich, Schweiz, Italien, Tschechien, Serbien, Slowenien, Kroatien, Finnland und Rumänien.
Neue Aktions- und Vorführflächen begeistern Besucher
Zu den wichtigsten Neuerungen der INTERFORST 2026 zählten Vorführ- und Aktionsflächen im Freigelände. Auf den Vorführflächen haben Aussteller die Möglichkeit, direkt neben dem Messestand ihre neuesten Fahrzeuge und Maschinen live zu demonstrieren. Insgesamt beteiligen sich 44 Unternehmen am Angebot der zusätzlichen Ausstellungsfläche.
Die Vorführflächen befanden sich erstmals direkt an den Messeständen der Aussteller. Für die Demonstration der Geräte und Maschinen ein sehr großer Vorteil, wie Markus Eichinger, Mitgründer Reil & Eichinger, erläutert: „Die neuen Vorführflächen wurde vom Messepublikum sehr gut angenommen und die Umsetzung war für uns viel einfacher. Durch die Einbindung am Messestand waren wir bei den Vorführzeiten flexibler und konnten besser auf Besucherwünsche eingehen. Wir sind rundum zufrieden.“
Zusätzlich zu den neu eingeführten Vorführflächen der Aussteller gab es in diesem Jahr erstmals drei Aktionsflächen zu Arbeitsabläufen im Holztransport, zur Vernetzung in der hochmechanisierten Holzernte sowie zur Wertschöpfungskette Brennholz.
Dort hatten Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Prozesse der forstwirtschaftlichen Wertschöpfungskette live zu verfolgen.
Eine dieser Flächen gestaltete das Unternehmen PALFINGER EPSILON daran. Für Regional Marketing Manager Sophia Austrup eine optimale Ergänzung: „Die INTERFORST 2026 war erneut ein großer Erfolg für PALFINGER EPSILON. Die Messe bot die ideale Plattform, unsere Produkte live und im realen Einsatz vorzustellen und ihre Leistungsfähigkeit einem breiten Publikum zu präsentieren. Besonders der persönliche Austausch mit lokalen und internationalen Kunden sowie Partnern unterstrich das hohe Interesse an unseren Lösungen.“
INTERFORST Rahmenprogramm: Wissen, Technik, Austausch
Das begleitende Rahmenprogramm transportiert die vier Leitthemen der INTERFORST in verschiedenen Formaten. Über 30 Vorträge und Gesprächsrunden im Kongress und den Foren ermöglichten den Besucherinnen und Besuchern ihr Fachwissen im Bereich der Forstwirtschaft und Forsttechnik zu erweitern. Darüber hinaus griff die Sonderschau „Gemeinsam Wald gestalten“ zentrale Zukunftsfragen des Waldes auf, während die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) auf dem Freigelände Sicherheit, Gesundheit und verantwortungsvolles Arbeiten in den Mittelpunkt stellte. Forsttechnik in Aktion boten der Berufswettbewerb der Bayerischen Staatsforsten und STIHL TIMBERSPORTS®.
Ergänzend zum Rahmenprogramm fand bei der diesjährigen INTERFORST erstmals die Sonderfläche SYSTEMS & COMPONENTS FORESTRY by DLG in der Halle B6 statt. Die Einblicke in digitale Lösungen im Bereich Fahrzeugelektronik, Sensorik oder KI-basierte Anwendungen wurden von Besucherinnen und Besuchern sehr gut angenommen. Die Kooperation soll auch zukünftig fortgesetzt werden.
Die nächste INTERFORST findet von 17. bis 20. Oktober 2030 auf dem Münchner Messegelände statt.
Downloads
227888
Zugehöriges Bildmaterial
- PR Manager