Solidarität

Die Messe München engagiert sich für die Ukraine

Die russische Invasion in der Ukraine hält an und die Hilfsbereitschaft ist weiterhin gefragt. Die Messe München zeigt sich solidarisch mit der Ukraine und engagiert sich mit unterschiedlichen Hilfsmaßnahmen.

Ankunfts- und Verteilzentrum sowie Notunterkunft

Seit März bekommen Schutzsuchende aus der Ukraine auf dem Messegelände in Riem eine Notunterkunft. In der Spitze fanden bis zu 2.400 Geflüchtete hier eine erste Bleibe. Zudem war die Messe München auch Ankunfts- und Verteilzentrum für Geflüchtete aus der Ukraine. Die Schutzsuchenden, die am Hauptbahnhof ankamen wurden direkt zur Messe München gefahren, wo sie neben der Unterbringung, notärztliche und eine hausärztliche Versorgung sowie soziale Beratung erhielten. In einem eigenen Zelt vor Ort vermittelten Ehrenamtliche Flüchtlinge an Privatunterkünfte.

Bereits im März hatte die Messe München für die Aktion „München hilft" der Landeshauptstadt München Lager- und Logistikflächen zur Verfügung gestellt. Auf dem Freigelände Nord wurde eine Sammelstelle für Privatspenden eröffnet.

Spendenaufruf und Scheckübergabe

Im Vorfeld der LASER World of PHOTONICS 2022, die vom 26. bis 29. April in München stattfand, rief die Messe München auf Initiative des Fachbeirats der LASER World of PHOTONICS die Aktion „Photonics for Ukraine" ins Leben. Es kamen 20.000 Euro für notleidende Kinder in der Ukraine zusammen. Am letzten Messetag überreichten Vertreter der Großspender Coherent, Fraunhofer ILT, Jenoptik, Laser Components, TOPTICA und TRUMPF sowie der stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München, Dr. Reinhard Pfeiffer, den Scheck an Christine Kazenwadel, Vorstandsvertreterin der Fritz-Kreuzer-Stiftung. Die Stiftung unterstützt damit Kinder in der Ukraine, die einen Arm oder ein Bein verloren haben.

Als weitere Hilfsmaßnahme gingen 5.000 Euro als Spende an die Bayerische Ostgesellschaft über das OstWestWirtschaftsForum OWWF Bayern e.V.. Die Initiative liefert dringend benötigte Güter und Geld für die Versorgung der Flüchtlinge in die Ukraine.

Engagierte Kolleginnen und Kollegen

Die Messe München unterstützt das ehrenamtliche Engagement der Belegschaft für die Unterstützung hilfsbedürftiger Ukrainer. Die Geschäftsführung bietet ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit einer Freistellung im Rahmen des sozialen Engagements für ukrainische Flüchtlinge. In der internen Kommunikation machte das Unternehmen zum Beispiel auf CIVIL RELIEF MUNICH aufmerksam. Im Rahmen der Initiative engagieren sich bereits Mitarbeitende der Messe München.

Die „Safe-End2End Konvois" von CIVIL RELIEF MUNICH fahren täglich mit bis zu 25 Fahrzeugen zu mehreren Orten an der ukrainischen Grenze, um schutzbedürftige Personen mit einer einzigen Fahrt ohne Umwege zu Gastfamilien zu bringen. Ein Projekt, an dem der Vorsitzende der Geschäftsführung persönlich teilnahm.

Beenden der Geschäftstätigkeit

Die Messe München hat sämtliche Marketing- und Vertriebsaktivitäten gegenüber russischen und belarussischen Ausstellern und Besuchern eingestellt. Bestehende Verträge mit russischen und belarussischen Ausstellern auf unseren Veranstaltungen in München wurden aufgelöst.

Die Messe München zieht sich zudem aus dem russischen Markt zurück.