Messe München
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Messehistorie

Geschichte der Messe München

Von der Münchner Theresienhöhe in nur fünf Jahrzehnten nach Riem und Shanghai

Die Geschichte der Messe München könnte eindrucksvoller kaum sein: In nur fünf Jahrzehnten gelingt dem Unternehmen die Entwicklung vom lokalen Markt- und Handelsplatz zur weltweit anerkannten und agierenden Messegesellschaft.

Damals

Die Anfänge der Messe München fallen in eine Zeit der stürmischen Entwicklung Münchens – die 60er Jahre. Sie ist geprägt von einer generellen, wirtschaftlichen Aufbruchstimmung, die auch vor München nicht Halt macht. Es ist die Zeit des Wirtschaftswunders. Messen gewinnen in bisher nicht gekanntem Maße an Bedeutung. Die (inter)nationale Nachfrage nach Produkten aus Industrie und Gewerbe legt bemerkenswert zu. Der Aufbau eines perfekt funktionierenden Messewesens liegt nahe und ist für München unerlässlich.

Am 1. April 1964 ist es dann soweit: mit der Gründung der Münchner Messe- und Ausstellungsgesellschaft (MMG) wird die Basis für ein professionelles Messewesen in München gelegt. Gesellschafter sind die Stadt München, der Freistaat Bayern, die Industrie- und Handelskammer von München und Oberbayern sowie die Handwerkskammer.

Heute

Heute, fünf Jahrzehnte später, ist die Messe München eine international anerkannte, weltweit agierende Messegesellschaft mit über 50 eigenen Fachmessen, die sie auf dem Messegelände der Messe München (früher: Neue Messe München) sowie in China, Indien, Brasilien, Russland, der Türkei, Südafrika, Nigeria, Vietnam und im Iran organisiert. Mit einem Netzwerk von Beteiligungsgesellschaften in Europa, Asien, Afrika und Südamerika sowie rund 70 Auslandsvertretungen ist die Messe München in über 100 Länder weltweit präsent.

Für München ist die Messegesellschaft eine der treibenden Wirtschaftskräfte. Einer Studie des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung (2020) zufolge sichert die Messe München 27.294 Arbeitsplätze, davon 16.361 in der bayerischen Landeshauptstadt und 6.281 im restlichen Bayern. Aussteller und Besucher der Messeveranstaltungen generieren pro Jahr einen bundesweiten Gesamtumsatz von 3,3 Mrd. Euro und erzeugen ein Gesamtsteueraufkommen in Höhe von 646 Mio. Euro.

Zur Historie unseres Messegeländes: Neue Messehallen

Die ganze Geschichte

1964

AUF INS MESSEGESCHÄFT (1964 – 1980)

Die Messe München legt in ihren frühen Jahren das Fundament für künftige Erfolge. Der Aufbruch ins Messegeschäft ist geprägt von kontinuierlichem Wachstum. Die Veranstaltungen auf der Theresienhöhe im Herzen Münchens machen die Messegesellschaft und den Standort München weltbekannt.

Bereits in den 60iger Jahren entwickelt die Messe München erfolgreich Fachmessen und besetzt wichtige Branchenthemen wie etwa Bau, Baumaschinen und Elektronik, die bis heute das Kerngeschäft und Basis für den wirtschaftlichen Erfolg der Messe München bilden.

Die Gründung der Münchner Messe- und Ausstellungsgesellschaft (MMG) am 1. April 1964 markiert für Stadt und Umland einen Meilenstein beim Aufbau eines modernen Messewesens und stärkt München im Wettbewerb der Metropolen. Gesellschafter sind die Stadt München, der Freistaat Bayern, die Industrie- und Handelskammer von München und Oberbayern sowie die Handwerkskammer.

Sieben Messen im ersten Jahr

Die neu gegründete Messegesellschaft veranstaltet allein im ersten Jahr sieben erfolgreiche Messen auf der Theresienhöhe. Darunter die Internationale Gastronomie- und Fremdenverkehrsausstellung (IGAFA) und die Internationale Kolonial- und Feinkostausstellung (IKOFA). Die Eigenveranstaltungen BAU und electronica feiern Premiere.

Die 3. Internationale Verkehrsausstellung von Juni bis Oktober 1965 ist die erste Weltmesse in München. 101 Tage machen Messegesellschaft und Stadt weltbekannt. 3,2 Millionen Besucher strömen auf das Ausstellungsgelände, um jüngste Entwicklungen im Schienen- und Straßenverkehr sowie dem öffentlichen Nahverkehr, Bergbahnen, der Schifffahrt und in der Weltraumfahrt zu bestaunen.

Neuer Geschäftsführer der Münchner Messe- und Ausstellungsgesellschaft wird Dr. Joachim Hietzig. Ziel und Anspruch der MMG müsse sein, „der Wirtschaft in München einen internationalen Markt zu bieten, einen Markt, der Impulse gibt für weltweite Verbindungen, wechselseitige Handelsbeziehungen und menschliche Kontakte“ wie Hietzig resümierte.

Im September 1966 feiert die heutige IFAT, Internationale Fachmesse für Wasser, Abwasser, Abfall und Recycling, Premiere. Sie etabliert sich in den darauffolgenden Jahrzehnten als Weltleitmesse für Umwelttechnologien und steht beispielhaft für die frühe Investition der Messe München in Zukunftsthemen. Neben München ist die IFAT heute als globales Netzwerk in China, Indien, Südafrika und der Türkei vertreten.

Mit der bauma integriert die Messegesellschaft 1967 die heute weltweit wichtigste Fachmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte in ihr Portfolio. Dank der Vergabe der Olympischen Spiele 1972 an München erfuhr die bauma einen unvergleichlichen Aufschwung.

Mit der SYSTEMS feiert 1969 die erste Hightech- und Kommunikationsmesse der MMG Premiere. Sie entwickelt sich zur bedeutenden Plattform für den gewerblichen Mittelstand und die Großindustrie. In den IT-Boom-Jahren belegt die SYSTEMS das gesamte Münchner Messegelände. Nach dem Platzen der Dotcom-Blase gehen die Ausstellerzahlen so stark zurück, dass im Oktober 2008 die letzte SYSTEMS stattfindet.

Ab 1969 bringt die ehemals privat geführte Münchner Modewoche Glanz ins Portfolio. Zweimal im Jahr trifft sich die europäische Modewelt fortan in München. Mit der Krise der deutschen Textilindustrie Anfang der 1990er Jahre jedoch geht auch der Niedergang der Münchner Modewoche einher, die 1993 zum letzten Mal stattfindet.

In den Siebziger Jahren gewinnt der Messeplatz München rasant an Bedeutung: 1970 haben gleich vier Veranstaltungen Premiere, die bis heute im Münchner Messeprogramm fest verankert und hocherfolgreich sind:

1971 geht aus der Deutschen Brauerei-Ausstellung die Fachmesse INTERBRAU hervor, die erfolgreich Premiere feiert im Portfolio der Münchner Messegesellschaft. 2005 firmiert diese um in drinktec, heute die unangefochtene Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Technologie. Alle vier Jahre treffen Hersteller auf Produzenten und Händler jeder Größe aus aller Welt: Auf der drinktec wird Zukunft gemacht.

Mit der LASER – der heutigen LASER World of PHOTONICS - geht 1973 eine Messe zu optischen Technologien an den Start. Zur heute weltweit führenden Plattform der Laser- und Photonikindustrie gehört der World of Photonics Congress: Parallel zur Messe versammelt sich dazu alle zwei Jahre die einschlägige internationale Wissenschaftselite in München, vereint Industrie und Forschung auf einzigartige Weise.

Im Februar 1973 findet erstmals die INHORGENTA statt – ein neues europaweites Forum für Schmuck und Uhren. Bezahlbarer Luxus ist damals wie heute Teil des Konzepts der INHORGENTA MUNICH: Die Internationale Plattform für Schmuck, Uhren, Edelsteine, Lifestyle und Bijoux avancierte in den vergangenen Jahrzehnten zu einer der bedeutendsten Schmuckmessen Europas.

Die Münchner Messe- und Ausstellungsgesellschaft schreibt eine Erfolgsstory: Nur gut zehn Jahre nach Gründung der MMG legt die Geschäftsführung in einer „Analyse der Lage des Münchner Messewesens“ beeindruckende Rekordzahlen vor: 10.000 Aussteller, eine Million Besucher aus 50 Ländern, 20 Veranstaltungen allein im Berichtsjahr 1974.

Im Jahr 1975 geht aus der electronica die productronica hervor – als praxisbezogener Konterpart zur größten Fachmesse der Elektronikindustrie. Die Weltleitmesse für Elektronikfertigung präsentiert alle zwei Jahre die gesamte Prozesskette der Elektronikfertigung - von Technologien über Komponenten und Software bis hin zu Dienstleistungen und Services.

Mit Dr. Werner Marzin rückt 1978 einer der Gründungsväter an die Spitze des Unternehmens. Marzin erweist sich in den darauffolgenden Jahrzehnten als Visionär mit großer Weitsicht. Seine Amtszeit steht insbesondere für die Verlagerung des Messegeländes von der innerstädtischen Theresienhöhe auf das neue Messegelände in Riem.

1978 findet die erste Heim+Handwerk statt. Die heute größte Verbraucherausstellung Deutschlands in den Bereichen Bauen, Einrichten und Wohnen hat sich zur beliebtesten Publikumsmesse im Münchner Messekalender entwickelt. Jedes Jahr kurz vor Weihnachten strömen bis zu 120.000 Besucher auf das Messegelände, um sich Tipps vom Fachmann zu holen. Seit 2004 dazu im Doppelpack: die Food & Life.

Den Reigen der Münchner Fachmessen komplettiert 1979 die CERAMITEC: Im Lauf der Jahrzehnte positioniert sich die heute größte internationale Fachmesse für Maschinen, Geräte, Anlagen, Verfahren und Rohstoffe für die Keramik und die Pulvermetallurgie als Weltleitmesse der Keramikbranche. Alle drei Jahre heißt es: „ceramitec: Technologies – Innovations – Materials“.

1980

AUF IN DIE MODERNE (1980 – 1998)

Die Münchner Messegesellschaft hat sich als einer der Big Player im Messewesen etabliert. Mit dem Erfolg wächst sie aber auch zunehmend über das begrenzte Innenstadt-Messegelände an der Theresienhöhe hinaus. Die Frage nach einem neuen Standort kommt auf – der Ruf nach Verlagerung des Messegeländes wird laut. Im Mittelpunkt der 1980er und 1990er des ausgehenden 20. Jahrhunderts steht der Umzug auf das ehemalige Flughafen-Areal in München-Riem. Langfristiges Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens stehen auf dem Spiel.

Anfang der 1980er nimmt die Messe München ihr nächstes strategisches Ziel in Angriff: die Internationalisierung des Messegeschäfts. Mit dem Kauf der IMAG (Internationaler Messe- und Ausstellungsdienst) im Jahr 1980 werden dafür zentrale Weichen gestell. Es entsteht die Unternehmensgruppe Messe München International.

Drei neue Hallen und der Eingang Süd sind 1983 die letzte Erweiterung auf der Theresienhöhe. Das alte Messegelände ist an seine Grenzen gestoßen. Mehr geht nicht am alten Standort mitten in der Innenstadt von München, wo Wohnbebauung und eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten der Theresienwiese als Parkplatz und Ausstellungsfläche die Messegesellschaft begrenzen.

Im Juli 1985 fordert Messechef Werner Marzin in einer historischen Denkschrift den Umzug der Messe auf ein neues Großgelände: „Eine gesunde Weiterentwicklung des Messeplatzes München (…) kann letztlich nur mit einem neuen Standort (…) gefunden werden." Marzin hatte bereits ein konkretes Areal im Auge: „Bei Abwägung aller Möglichkeiten erscheint eine Teilfläche des aufzulassenden Fluhafens München-Riem als die günstigste Lösung."

Mitte der 1980er Jahre geht die Idee der Messeverlagerung ihren langen Weg durch die Instanzen. Dann werden zwei wichtige Hürden genommen: Am 23. September 1986 spricht sich das bayerische Kabinett für Messestandort in Riem aus. Im Jahr darauf, am 9. Dezember 1987, beschließt der Münchner Stadtrat den Neubau eines Messegeländes auf dem Areal des Flughafens in Riem.

Die Vision von der Messeverlagerung beginnt Anfang der 1990er Jahre Wirklichkeit zu werden: Ein komplett neuer Stadtteil soll entstehen in München Riem – mit Wohnungen, Kindergärten, Schulen, Grünanlagen und Geschäften in direkter Nachbarschaft zur Neuen Messe München. In ganz Europa gibt es kein vergleichbares Projekt.

1991 | schreiben die Messe München und die Landeshauptstadt europaweit einen städtebaulichen Ideenwettbewerb aus. Die Neue Messe München soll eingebettet werden in ein belebtes und bewohntes Umfeld – es geht um die Gestaltung eines ganzen Stadtteils. Insgesamt 75 Bewerbungen werden eingereicht - im Juli 1991 der Gewinner gekürt: Der Frankfurter Architekt Jürgen Frauenfeld.

Auf den Ideen- folgt 1992 ein Realisierungswettbewerb: Der Auftrag zu konkreten Planungen für die Neue Messe München geht an das Architekturbüro Bystrup, Bregenhoj & Partner aus Dänemark, das die Jury insbesondere durch seine leichte, moderne Architektur überzeugt. Eine Planungsgemeinschaft wird gegründet. Die Landeshauptstadt München schafft die Voraussetzungen für Baurecht.

Im Norden Münchens eröffnet 1993 das MOC Veranstaltungs- und Ordercenter. Von Stararchitekt Helmut Jahn entworfen und realisiert, setzt das Gebäude mit der Messe München als Betreiber neue Maßstäbe: Sei es als Veranstaltungscenter für hochspezialisierte Fach- und beliebte Publikumsmessen wie der Audio-Messe HIGH END oder der Motorradmesse IMOT. Oder als Ordercenter für Sport- und Schuhfachhändler.

Der Flughafen Riem existiert nicht mehr. Die Vorarbeiten zum Neubau der Messe beginnen. Zwei Millionen Kubikmeter Erdmassen werden bewegt. Am 9. September 1994 ist es soweit: Die jeweils höchsten Vertreter der Gesellschafter der Messe München GmbH nehmen gemeinsam den ersten Spatenstich zur Neuen Messe München vor.

Am 19. Juni 1995 wohnen rund 800 geladene Gäste der Grundsteinlegung bei. Messechef Werner Marzin nutzt den Anlass für eine programmatische Rede und dankt den Gesellschaftern „für diese bis weit ins nächste Jahrhundert wirkende wirtschaftsstrategische Entscheidung zur Sicherung der Zukunft des Messeplatzes und Wirtschaftsstandortes München und Bayern“.

1996 übernimmt Manfred Wutzlhofer den Vorsitz der Geschäftsführung. Seine Ära steht für den Umzug der Messe München auf das neue Messegelände in Riem und die konsequente Internationalisierung des Geschäfts. Unter Wutzlhofers Ägide baute die Messe München ihr Engagement und ihre Präsenz in China systematisch aus. Von diesem Kurs profitiert das Unternehmen finanziell bis heute.

1998

AUF IN NEUE MÄRKTE (1998 – 2009)

Am neuen Standort Riem entwickelt sich die rasant wachsende Messe München zu einer der erfolgreichsten und größten Messegesellschaften weltweit. Strategischer Schwerpunkt ist in diesen Jahren die konsequente Internationalisierung.

Ab der Jahrtausendwende exportiert die Messe München ihre erfolgreichen Messemarken systematisch ins Ausland. Exemplarisch dafür stehen die globalen Messe-Netzwerke von bauma und IFAT.

Am 12. Februar 1998 wird die Neue Messe München feierlich eröffnet – ein historischer Tag für München. Unter den 5000 Gästen: Bundespräsident Roman Herzog, Italiens Regierungschef Romano Prodi, Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber und Münchens Oberbürgermeister Christian Ude. Auf die offizielle Eröffnung folgt ein neuntägiges Messe-Opening für die Bevölkerung.

Zusammen mit der Neuen Messe geht 1998 auch das ICM – Internationales Congress Center München in Betrieb. Ein Meilenstein für München als Kongressstadt von internationalem Rang: Dank baulicher Anbindung an das Messegelände rückt das ICM schnell in die Champions-League der Locations auf. Auf der Referenzliste heute: Alle großen europäischen Medizinkongresse und Top-Corporate-Kunden.

Was 1998 als kleine feine Spezialmesse im MOC Veranstaltungscenter München startet, entwickelt sich nach dem Umzug auf das Messegelände in Riem schnell zu Europas größter Fachmesse für Immobilien und Investitionen: Die EXPO REAL. Jedes Jahr Anfang Oktober wird sie zur Drehscheibe für Marktteilnehmer aus aller Welt, da sie alle Segmente der Immobilienwirtschaft und Lebenszyklen von Immobilien abbildet.

Im November 2001 eröffnet mit dem Shanghai New International Expo Centre, kurz SNIEC, nach zwei Jahren Bauzeit eines der zukunftsträchtigsten Projekte der Messegeschichte: Eigentümer sind die Messe München, Messe Düsseldorf, Messe Hannover und ein chinesischer Partner. Das SNIEC verfügt über 17 Hallen mit 200.000 Quadratmetern Fläche und 100.000 Quadratmetern Freigelände. Gemessen an der Auslastung ist es das erfolgreichste Messegelände der Welt.

China wird wichtiger Wachstumsmarkt für die Messe München und ihre Kunden – die Gründung der Tochtergesellschaft Messe Muenchen Shanghai Co.Ltd. im Jahr 2001 eine logische Folge: Die Messe München kann Unternehmen im Ausland dadurch genau so hochwertige Messeplattformen und Services anbieten, wie am Heimatmarkt München. Das China-Engagement wird zur Erfolgsgeschichte und bis heute tragenden Säule des Auslandsgeschäfts.

Mit der bauma wird 2002 eine der wichtigsten Veranstaltungen im Portfolio der Messe München zum Exportschlager: Die bauma China erweist sich bei ihrer Premiere im SNIEC auf Anhieb als Erfolgmodell. Heute ist sie die größte Investitionsgütermesse Asiens und nach der bauma in München die zweitgrößte Veranstaltung im Programm der Messe München.

Im Dezember 2004 wird der Bauabschnitt Nord eingeweiht: Durch den Bau der neuen Hallen C3 und C4 mit Eingang Nord stehen am Messeplatz München künftig 180.000 Quadratmeter Hallenfläche zur Verfügung. Dringend benötigter Raum für erfolgreiche Eigenveranstaltungen wie die BAU oder ISPO. Und Voraussetzung für Einrichtung des Medienzentrums zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 2006.

Die Messe München beherbergt das International Broadcasting Center (IBC) zur FIFA- Fußballweltmeisterschaft 2006: Von den Hallen C2 bis C4 mit Eingang Nord aus berichten über 90 Rundfunk- und Fernsehstationen aus aller Welt über das Sommermärchen. Das bis dahin größte Medienzentrum einer Fußball-WM war während des Tuniers 24 Stunden sieben Tage die Woche in Betrieb.

Am 10. September 2006 feiert Papst Benedikt XVI. mit 250.000 Gläubigen auf dem Freigelände der Messe München einen Gottesdienst. Eine logistische Meisterleistung – galt es doch, unter Einhaltung strenger Sicherheitsstandards die Teilnehmer unterzubringen und die Infrastruktur für Polizei, Sanitätsdienste, Feuerwehr, Medien und freiwillige Helfer vorzuhalten – nicht zu vergessen den Parkraum für Busse.

Das Auslandsnetzwerk des Konzerns Messe München wächst kontinuierlich weiter: 2007 wird in Mumbai die Tochtergesellschaft Messe Muenchen India gegründet, um das wachsende Engagement auf dem Subkontinent organisatorisch zu untermauern. Eines der ersten Projekte von Messe Muenchen India: Der Launch der electronica India am Standort Bangalore, dem Zentrum der indischen IT- und Elektronikindustrie.

München wird Kardiologen-City: Zum zweiten Mal nach 2004 gastiert der Großkongress der renommierten European Society of Cardiology (ESC) Ende August 2008 in München. Über 30.000 Herzspezialisten aus 130 Ländern nehmen teil. Das ESC-Kongress-Highlight belegt das komplette ICM und acht Messehallen. München punktet mit konzertiertem Destination-Marketing: 2012 kehren die Kardiologen erneut wieder.

2009 feiert das Bauzentrum Poing zehnten Geburtstag: Bayerns größter Marktplatz für modernen und zukunftsweisenden Hausbau begrüßt jährlich 75.000 Besucher, die sich rund um die Themen Bauen, Modernisieren und Wohnen informieren. Das Bauzentrum Poing genießt heute weit über die Region München hinaus einen Ruf als Zentrum für Vortragsveranstaltungen und Service.

2018

Auf in die Zukunft (2010 – heute)

Im Zeitalter der Digitalisierung steht die Messe München vor großen Herausforderungen. Im Zentrum der Transformation: die Etablierung von Ganzjahres-Plattformen, ein neues Selbstverständnis als Innovationstreiber und die konsequente globale Expansion. Nachhaltigkeit, die Vollendung des Messegeländes und wirtschaftliche Unabhängigkeit durch Rückzahlung des Gesellschafterdarlehens sind Fixpunkte. Auf ihrem Weg in die Zukunft akquiriert die Messe München strategisch wichtige Veranstaltungen im In- und Ausland.

Am 1. Januar 2010 übernimmt Klaus Dittrich den Vorsitz der Geschäftsführung. Unter seiner Führung wird die Messe München ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig steigern. Effizienz- und Wachstumsprogramme helfen, den Heimatmarkt zu stärken und im Ausland zu wachsen. Dittrichs Management-Strategie geht auf: Die Messe München entwickelt sich zur profitabelsten Messegesellschaft Deutschlands und schreibt sieben Mal in Folge schwarze Zahlen.

Das Jahr 2010 wird zum vorerst stärksten in der Konzerngeschichte mit historischen Höchstwerten bei Umsatz (301,8 Mio) und Profitabilität (EBITDA 80,4 Mio). Konsequente Internationalisierung kombiniert mit Effizienz- und Wachstumsprogrammen sichern den wirtschaftlichen Erfolg. Die Zugpferde 2010: bauma, ISPO MUNICH, IFAT, EXPO REAL und electronica sowie im Ausland die bauma China.

Rekordfläche, Rekordausstellerzahl, höchste internationale Beteiligung: Die Weichen für die bauma 2010 standen schon Monate vor Messebeginn auf Superlativ. Dann legte der isländische Vulkan Eyjafjallajökull mit seiner Aschewolke den internationalen Flugverkehr lahm. Unkonventionell unterstützt die Messe München Aussteller und Besucher bei der Anreise und am Stand, so dass die bauma nahezu planmäßig abläuft.

Erdwärme statt Erdgas: Ab Herbst 2011 beheizt die Messe München ihre Hallen und Gebäude mit Geothermie. Von einer Geothermie-Anlage im Osten des Messegeländes wird Erdwärme in das Messenetz eingespeist. Als erste Messegesellschaft weltweit setzt die Messe München zur Wärmeerzeugung auf regenerative Energien und baut so ihre Vorreiterrolle bei Umwelt- und Klimaschutz im Messewesen aus.

Nachhaltiges Wirtschaften wird zu einem zentralen Anliegen der Messe München: Was schon bei Planung, Bau und Betrieb der Neuen Messe München eine große Rolle spielte, wird zukunftsweisendes Prinzip: Ökologie kombiniert mit Wirtschaftlichkeit. Exemplarisch dafür: Die weltgrößte Photovoltaik-Aufdachanlage auf den Messehallen und das mit Erdgas betriebene Blockheizkraftwerk der Messe München.

Nach den Erfolgen in China und Indien baut die Messe München ihr internationales Netzwerk im Baumaschinensektor weiter aus. Zur Durchführung der ersten bauma Africa wird 2012 eigens die Tochtergesellschaft Messe Muenchen South Africa gegründet: Die Premiere 2013 wird zum überwältigenden Erfolg. Nur zwei Jahre später geht 2014 die food & drink technology Africa in Johannesburg an den Start.

2013 überspringt die Messe München beim Umsatz erstmals die 300-Millionen-Euro-Marke – der bis dahin beste Wert der Unternehmensgeschichte. Ein starkes Messeprogramm, darunter allein acht Weltleitmessen, führte zu neuen Bestmarken bei Ausstellern, Besuchern, Internationalität und Fläche. Die Messe München war 2013 flächenmäßig dreimal ausverkauft.

Die ISPO MUNICH ist längst zur unverrückbaren Größe in der internationalen Sportbranche avanciert. 2013 wird zum Jahr der größten ISPO aller Zeiten: 2.481 Aussteller aus 52 Ländern. Über 81.000 Fachbesucher aus 109 Ländern. Action, Spaß und Innovationen inklusive. Parallel dazu entwickelt sich die ISPO Beijing immer mehr zur führenden Sports Business Plattform im asiatisch-pazifischen Raum.

Die vielseitige Location im Münchner Norden feiert 2013 zwanzigsten Geburtstag: Als Messezentrum, Eventlocation und Handelsplatz bietet das MOC Veranstaltungscenter perfekten Raum für Messemacher, Verbands- und Firmenkunden. Gleichzeitig ist es als ganzjähriges Ordercenter Treffpunkt der internationalen Sport- und Schuhmodebranche. Bis zu 370.000 Besucher pro Jahr kommen heute ins MOC.

Am 1. April 2014 feiert die Messe München ihr 50-jähriges Bestehen: Fünf Jahrzehnte erfolgreiche Unternehmensgeschichte, in denen die Messe München zu einem der weltweit führenden Messeveranstalter avanciert. Ziel der Messe München damals wie heute: Impulse liefern für die Wirtschaft in München und Bayern, was eine Studie des ifo-Instituts im Jubiläumsjahr belegt.

Die Weltleitmesse in München – Ableger in den regionalen Märkten vor Ort: Für die Messe München wird das Auslandsgeschäft zur tragenden Säule. Allein 2014 finden vier neue internationale Messen statt: die Indian Ceramics im Februar in Ahmedabad, gefolgt von der food & drink technology Africa im März in Johannesburg und der Seismic Safety im April in Istanbul. Und schließlich: Übernahme der India Lab Expo in Hyderabad.

Der Messeplatz München wächst stärker als der deutsche Gesamtmarkt: Um dieser dynamischen Entwicklung Rechnung zu tragen, beschließt die Messe München den Neubau von zwei weiteren Hallen, der C5 und C6 mit insgesamt 20.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Die Finanzierung der Baukosten von 105 Mio Euro erfolgt komplett aus eigenen Mitteln. Baubeginn ist im Sommer nach der bauma 2016.

Im Dezember 2015 expandiert die Messe München nach Russland: Durch den Kauf der Baumaschinenmesse CTT Expo Moskau, der heutigen bauma CTT RUSSIA, baut das Unternehmen seine weltweit führende Stellung als Veranstalter von Baumaschinenmessen weiter aus. Die bis dahin größte Akquisition der Unternehmensgeschichte spiegelt die konsequente Internationalisierung der Messe München.

„Wenn wir helfen können, dann helfen wir“, so Messechef Klaus Dittrich : Als am Wochenende des 5. September 2015 Zehntausende Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof ankommen, ist schnelle Hilfe gefragt. Binnen weniger Stunden verwandeln Mitarbeiter der Messe München zwei Messehallen in eine provisorische Unterkunft für Flüchtlinge, die zwei Wochen lang 17.000 Menschen beherbergt.

Die Münchner Verkehrsinfrastruktur erreicht vor allem zu Messezeiten immer öfter ihre Kapazitätsgrenze. Für Entlastung sorgen könnten der vierspurige Ausbau der Bahnstrecke zwischen München-Ost und Markt Schwaben sowie ein S-Bahnhof an der Messe. Dafür stark macht sich das überparteiliche S-Bahn-Bündnis Ost, dessen Gründung die Messe München 2015 angestoßen hat.

Frauen aus der Wirtschaft verbinden – so die Vision dieser Messe München-Initiative: Mitglieder sind weibliche Führungskräfte auf Topmanagement-Ebene und Unternehmerinnen aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Medien und Kultur. Die Gründerinnen von „ Frauen verbinden“: Monika Dech, stellvertretende Geschäftsführerin Messe München und Margit Dittrich, Unternehmerin.

Der Bau der Hallen C5 und C6 sowie des Conference Center Nord ist eine Investition in die Zukunft des Messestandorts München: Am 28. Juni 2016 ist Spatenstich, am 1. Dezember 2016 folgt die Grundsteinlegung. Mit dem Vollausbau des Geländes schafft die Messe München ab 2018 dringend benötigten Platz für ihre Weltleitmessen bauma, BAU, IFAT und ISPO MUNICH: 18 Hallen mit 200.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche.

DIe Messe München ist wirtschaftlich so stark wie nie zuvor: 2016 geht als bis dahin wirtschaftlich erfolgreichstes Jahr seit Bestehen in die Unternehmensgeschichte ein. Erstmals knackt die Messe München beim Umsatz die 400-Millionen-Euro-Marke. Schreibt zum siebten Mal in Folge schwarze Zahlen. Der Konzernumsatz liegt mit 428,1 Millionen Euro um 75 Millionen Euro über dem Rekord von 2013.

Der Konzern ist so gut aufgestellt, dass er auch große Investitionen aus eigenen Mitteln finanzieren kann. Dazu gehört Ende 2016 die Akquisition der „Fenestration China“ – heute BAU China. Mit dem Kauf dieser bedeutendsten Fachmesse für Fassadenelemente, Fenster und Türen in China etabliert sich die Messe München auf dem mit Abstand größten Baumarkt der Welt. Der größte Zukauf in der Unternehmensgeschichte.

Die Digitalisierung verändert auch die Messewirtschaft von Grund auf. Mit der Gründung eines eigenen Geschäftsbereichs Digital Anfang 2017 will die Messe München die Chancen des digitalen Wandels besser nutzen. Aufgabe des neuen Geschäftsbereichs ist es, smarte Services und attraktive digitale Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln, Digitalisierung künftig unternehmensweit zu verankern.

Anfang 2017 baut die Messe München ihre internationale Pole-Position bei Baumaschinen-Messen erneut aus: Die Messe München wird Partner der M&T Expo in Sᾶo Paulo, der größten Baumaschinenmesse Südamerikas. Durch die langfristige Kooperation mit Sobratema, dem brasilianischen Verband für Bau- und Bergbau-Technologie, ist die Messe München mit ihrem bauma-Netzwerk künftig auf allen strategisch wichtigen Märkten der Welt präsent.

Der Rohbau steht, der Dachstuhl ist gesetzt: Am 20. Juni 2017 feiert die Messe München für die Hallen C5 und C6 mit Conference Center Nord traditionelles Richtfest. Dabei ziehen alle an einem Strang: Gemeinsam hieven Klaus Dittrich und die Vertreter der vier Messe-Gesellschafter – Landeshauptstadt München, Freistaat Bayern, IHK und Handwerkskammer für München und Oberbayern – den Richtkranz hoch.

Der Jubel ist groß bei der Messe München, als im Februar 2018 die European Outdoor Group (EOG) entscheidet: Die Messe München wird neuer Veranstaltungspartner für die Sportfachmesse OutDoor. München setzt sich mit innovativem Konzept gegen den bisherigen Veranstaltungsort Friedrichshafen und die Messe Hamburg durch. Premiere für die OutDoor by ISPO ist im Sommer 2019, vom 30. Juni bis 3. Juli.

Mit der Bits & Pretzels findet seit 2015 eines der wichtigsten Startup-Festivals Europas auf dem Messegelände statt, als Gastveranstaltung. Das ändert sich 2018: Die Messe München beteiligt sich als Partner an der Gründerkonferenz und übernimmt zehn Prozent der Anteile. Für Messechef Klaus Dittrich ergänzen sich Bits & Pretzels und die Messe München ideal: „Start-ups und Messen stehen gleichermaßen für Innovation und verbinden Menschen.“

Das Timing war perfekt: Die Vollendung des Messegeländes fällt genau in das Jubiläumsjahr. Exakt 20 Jahre nachdem dem Umzug der Messe München auf ihr modernes Messegelände in Riem wird das Areal gemäß der ursprünglichen Baupläne vollendet. Die feierliche Eröffnung der Hallen C5 und C6 sowie des Conference Center Nord am 13. Dezember 2018 markiert ein weiteren Meilenstein in der Erfolgsgeschichte des Unternehmens.

Bei der Messe München machen seit 2018 junge Mitarbeiter erfahrene Manager für die digitale Zukunft fit: Das Unternehmen etablierte dazu ein zukunftsweisendes Reverse-Mentoring-Programm, an dem sich auch der Vorsitzende der Geschäftsführung, Klaus Dittrich beteiligte. Das Programm sorgte international für Aufmerksamkeit und wurde gleich im ersten Jahr mit einem UFI Human Resources Award ausgezeichnet.

Rekord-Ergebnisse am Heimatmarkt und im Ausland: Für die Messe München wird 2019 zum Jahr der Superlative. Der Konzernumsatz steigt erstmals auf rund 480 Millionen Euro - Allzeit-Bestmarke. Den Höhepunkt im Münchener Messekalender 2019 bildete die bauma: 3.700 Aussteller auf 614.000 Quadratmetern Fläche und 620.000 Besucher bescherten der Weltleitmesse das beste Ergebnis in 65 Jahren.

Anfang 2019 tilgt die Messe München das Gesellschafterdarlehen in Höhe von rund 520 Millionen Euro, das der Freistaat Bayern und die Landeshauptstadt München 1996 für den Bau des neuen Messegeländes in Riem gewährt hatten. Die Rückzahlung ermöglicht dem Unternehmen, sein Eigenkapital zu stärken und in 20 Jahren schuldenfrei zu sein.

2019 finden sieben Tochterveranstaltungen der Münchner Weltleitmesse IFAT rund um den Globus statt: Drei Ausgaben alleine in China, darunter die Premiere der IE expo Chengdu. Zwei Veranstaltungen in Indien, mit Premiere der IFAT Delhi in Indiens Hauptstadt. Sowie je eine IFAT-Ausgabe in der Türkei und in Südafrika. Das IFAT-Netzwerk ist Musterbeispiel für die Auslandsstrategie der Messe München.

Der ehemalige US-Präsident und Friedensnobelpreisträger Barack Obama eröffnet im September 2019 die Gründerkonferenz Bits & Pretzels, an der auch die Messe München Anteile hält. Die beeindruckende Keynote Obamas zum Thema Leadership löste maximales Medieninteresse aus und untermauerte den Anspruch der Messe München als Austragungsort für Events von Weltformat. Die Vision: Connecting Global Leadership.

Corona erscheint weit weg, als die digitalBAU im Februar 2020 in den Kölner Messehallen erfolgreich Premiere feiert: Mit der neuen Dialogplattform für die Baubranche schlägt die Messe München zusammen mit der Industrie ein neues Kapitel auf. Die digitalBAU begleitet Entwicklungen, Trends und Dienstleistungen für die Bauindustrie entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Es ist ein historischer Moment für die Messe München: Am 3. März 2020 entscheidet der Verband der Automobilindustrie (VDA), dass München Austragungsort für die grundlegend neu konzipierte IAA werden soll. Im Rennen um die neue IAA punktete Bayerns Landeshauptstadt mit attraktiven Event Locations, ausgezeichneter Verkehrsinfrastruktur und Kompetenz bei der Organisation von Großveranstaltungen.

IAA-Concept-Launch ist am 1. Juli 2020.

Eine aktuelle Studie des ifo Instituts zur Umwegrentabilität von Messen und Kongressen bestätigt erneut die ökonomischen Effekte der Messe München für die Stadt und Region München. Betrachtet wurde der Zeitraum von 2016 bis 2019: Durch die gestiegene Internationalität erhöhten sich in dieser Zeit die induzierten Umsätze prozentual deutlich: Mehr internationale Aussteller und Besucher – mehr Kaufkraft.

Mit Hochdruck entwickelt die Messe München in der Corona-Krise neue digitale und hybride Veranstaltungsformate und Plattformen, um Ausstellern wie Besuchern auch in Zeiten interkontinentaler Reisebeschränkungen die Teilnahme an Messen und Networking zu ermöglichen. Zwischen Juli und September lanciert die Messe München mehrere Online-Events:

Während sich am Heimatmarkt in München Pandemie-bedingt ganze Branchen virtuell vernetzen, finden in China unter Einhaltung strenger Schutz- und Hygieneauflagen bereits wieder erste Präsenzveranstaltungen statt: Drei führende internationale Leitmessen der Messe München trotzen den Herausforderungen der Corona-Krise:

  • IE expo China in Shanghai punktet mit vollen Hallen und Besucher-Plus (August)
  • BAU China stellt Position als führende Messe in der Asien-Pazifik-Region auch in Zeiten erschwerter Rahmenbedingungen unter Beweis (November)
  • bauma CHINA 2020 läuft erfolgreich als Face-to-Face-Messe vor Ort in Shanghai (Dezember)

Das Geschäftsjahr 2020 ist durchgängig von der Corona-Pandemie geprägt: Trotz Umsatzeinbruch blickt die Messe München dennoch mit Zuversicht in die Zukunft: Das Unternehmen agiert aus einer Position der Stärke und hat die Weichen für die Digitalisierung im Messegeschäft frühzeitig gestellt. Nach Absage von 20 Eigenveranstaltungen im In- und Ausland setzt die Messe München binnen kürzester Zeit innovative digitale Veranstaltungen auf. Die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells wird zum Weg aus der Krise.